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VV Schwerte ist noch nicht gerettet, der SC Hennen aber doch

Volleyball-Oberliga

Der VV Schwerte war am späten Sonntagnachmittag dicht davor, den Oberliga-Klassenerhalt perfekt zu machen. Doch dann nahm das Spiel gegen den Tabellenvorletzten Paderborn noch eine Wende. Dagegen hat der SC Hennen den Klassenerhalt in Borken definitiv geschafft. Beide heimischen Teams verloren ihre Partien mit 2:3.

Schwerte

, 18.03.2018
VV Schwerte ist noch nicht gerettet, der SC Hennen aber doch

Lea Hagemeister (re.) und der VV Schwerte verspielten gegen Paderborn eine 2:1-Satzführung. © Foto: Manuela Schwerte

VV Schwerte - SC Grün-Weiß Paderborn 2:3 (21:25, 25:15, 25:14, 23:25, 10:15)

Mit der Fünfsatz-Niederlage hat sich für die Schwerter Volleyballerinnen vor dem letzten Spieltag eine Konstellation ergeben, die Trainer Knut Powilleit unter allen Umständen vermeiden wollte. Zwar haben die Schwerterinnen den Klassenerhalt bei zwei Punkten Vorsprung auf den Abstiegsrelegationsplatz in eigener Hand, doch die Partie beim punktgleichen TV Werne am kommenden Samstag hat nun Endspielcharakter – darauf hätte Powilleit gerne verzichtet.

Und es sah am Sonntag in der Alfred-Berg-Halle auch ganz danach aus, als könnten sich die Schwerterinnen eine Zitterpartie am nächsten Wochenende ersparen. Mit 2:1-Sätzen lagen die Gastgeberinnen gegen Paderborn in Führung. Vor allem in den Sätzen zwei, als es mehrere direkte Aufschlagpunkte gab, und drei, als Lisa Schulte-Schmale mit einer Aufschlagserie vom 10:12 zum 21:12 für die Vorentscheidung sorgte, lief es rund.

Doch das Schwerter Team gab die Trümpfe wieder aus der Hand. Im vierten Durchgang geriet es mit 1:7 in Rückstand. Beim 20:21 war der Anschluss zwar wiederhergestellt, doch das bessere Ende blieb auf Paderborner Seite. Und auch im Tiebreak geriet Schwerte in Rückstand (2:4 und 5:9) und verlor mit 10:15. „Die Körpersprache hat den Eindruck gemacht, als ob Paderborn den Sieg mehr wollte als unsere Mannschaft“, stellte der enttäuschte Trainer Powilleit fest – eigentlich erstaunlich, denn die Gäste stehen trotz ihres Sieges nach den Ergebnissen der Konkurrenz als Absteiger fest. Und der VV Schwerte? „Es kann sein, dass der gewonnene Punkt am Ende noch wert ist“, meint Powilleit. Fakt ist aber auch: Es darf weiter gezittert werden.

Schwerte: Jennifer Fornol, Frieda Gottschalk, Lea Hagemeister, Stefanie Herkelmann, Lisa Menke, Janina Mester, Pia Mohr, Lisa Schulte-Schmale, Magdalena Stolz, Alina Westerhoff, Steffi Zegrarac.


RC Borken-Hoxfeld 2 -SC Hennen 3:2 (25:27, 25:23, 25:16, 23:25, 15:12)

Gerne hätten die Oberliga-Volleyballerinnen des SC Hennen einen Sieg mit auf die weite Heimreise von der holländischen Grenze genommen. Doch dazu kam es am Sonntagnachmittag nicht. Nach etwa zweieinhalb Stunden Spielzeit standen die Hennenerinnen als Fünfsatz-Verlierer der Partie beim Tabellenviertletzten fest.

Das ist zwar auf der einen Seite ärgerlich, andererseits aber hat Hennen mit dem einen Punkt auch die allerletzten Zweifel am Klassenerhalt beseitigt.

„Es war mehr für uns drin“, meinte Trainer Christoph Schulte zum Spiel. Seine Schützlinge gewannen den ersten Satz in der Verlängerung, gerieten dann aber zu Beginn des zweiten Durchgangs mit 0:7 in Rückstand. Zum 22:22 konnten die Gäste zwar ausgleichen, doch diesmal hatte Borken das bessere Ende für sich.

Ähnlich verlief der dritte Satz: Wieder geriet das Schulte-Team schnell in Rückstand. Diesmal blieb es bis zum Ende des Satzes bei einem komfortablen Vorsprung für die abstiegsbedrohten Gastgeberinnen.

Mit dem knapp gewonnenen vierten Satz hatte Hennen dann das Minimalziel erreicht – und das, obwohl Natascha Marks mit Knieproblemen sichtlich gehandicapt war. Der entscheidende Tiebreak ging dann ebenfalls knapp an die Gastgeberinnen, sodass Schulte keine allzu gute Laune hatte, zumal ihm auch noch ein Wechselfehler unterlief.

Positiv dagegen aus Hennener Sicht: Nele Bergmann und Jana Düchting, die eigentlich sonst in der Bezirksliga für die „Zweite“ spielen, machten ihre Sache gut. Letztgenannte wechselte sich mit ihrer Schwester Lisa ab – die Rolle der Hennener Libera war in Borken Familiensache.

Hennen: Nele Bergmann, Jana Düchting, Paula Schneider, Marina Schneider, Natascha Marks, Sabrina Zander, Kirstina Rabe, Jana Ress, Lisa Düchting, Elisabeth Becker, Tanja Köppe, Vanessa Hannusch.