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Verletzungen und Naivität

HORSTMAR Fußball-Bezirksligist SV Preußen gelang durch eine gute Schlussphase noch ein Platz im Mittelfeld.

von Von Marco Winkler

, 13.12.2007
Verletzungen und Naivität

Viele Verletzungen warfen den SV Preußen zurück. Hier wird Raphael Gigla (liegend) vom Sportlichen Leiter Rolf Nehling (Mitte) und Kapitän Holger Branse nach seinem Bänderriss in Brambauer behandelt.

Zunächst hatten der Aufsteiger große Probleme sich in der neuen Klasse zurechtzufinden. Nur ein Sieg stand nach den ersten zwölf Partien unter dem Strich. Gute Leistungen, wie beim 2:2 gegen Gurbet Spor und beim 0:0 gegen Derne wurden nicht mit drei Punkten belohnt. „Wir haben es uns einfacher vorgestellt. Wir waren zu naiv“, begründete Trainer Bernd Schawohl die Krise zu Beginn.

Der Vorstand behielt aber die Ruhe und vertraute auf Schawohl, der mit fünf Spielen ohne Niederlage noch die Wende schaffte. Bilanz: Mit drei Siegen, sieben Unentschieden und sechs Niederlagen steht der SVP auf einem guten neunten Platz.

Das Team: Eine geschlossene Einheit mit einem Großteil von Spielern, die auch beim SVP das Fußballspielen erlernten. So kehrten Mike Ashoff und Michael Steinhofer an den Alten Postweg zurück.

Zwei A-Jugendliche

Mit Hamsa Berro und Aleksander Losanovic kommen zwei A-Jugendliche regelmäßig zum Einsatz. Nicht aus der Mannschaft zu denken ist derzeit Tim Heptner. Der Neuzugang vom Lüner SV fiel nach guter Vorbereitung in ein Loch, kämpfte sich aber zurück und gehört nun auf ungewohnter Position im Sturm zum Stammpersonal.

Die Neuen Robin Möller, Recai Pakdemir und Benjamin Fasse bewiesen schon in ihr Potenzial, warten aber noch auf den Durchbruch. Rückschläge: Seit Jahren ist dem SVP das Verletzungspech treu. Auch in dieser Spielzeit fielen Raphael Gigla, Tim Holz und Recai Pakdemir mit Bänderrissen lange aus.

Der Trainer: Bernd Schawohl ist im dritten Jahr bei den Schwarz-Weißen tätig. Zunächst führte er sie auf den zweiten Platz. Es folgte der souveräne Aufstieg in die Bezirksliga. Dort scheint es auch mit dem Klassenerhalt zu klappen. Ob der 45-Jährige, dessen Vertrag ausläuft, weitermacht steht aber noch in den Sternen.

Der A-Lizenz-Inhaber fällt wegen einer Knie-OP vier Monate aus. „Es ist Sache des Vereins, ob sie mich trotzdem weiter beschäftigen wollen“, so Schawohl. Der Erfolg beim SVP machte auch andere Vereine aufmerksam.

Prognose: Sollten die Horstmarer die Form der letzten Wochen halten, ist der Klassenerhalt problemlos möglich. Auch ein einstelliger Tabellenplatz scheint realisierbar.

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