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VfB Lünen wart sich Chance aufs Weiterkommen

Fußball: Mita-Cup

Am zweiten Spieltag des Mita-Cups beim Lüner SV hat sich Fußball-A-Ligist VfB Lünen am Montagabend eine kleine Chance aufs Weiterkommen bewahrt. In der Vorrundenpartie gegen Bezirksligist TSC Eintracht verkauften sich die Süder gut. Nach wechselnden Führungen sprang am Ende ein verdientes 4:3 (2:2) heraus.

LÜNEN

, 17.07.2017
VfB Lünen wart sich Chance aufs Weiterkommen

Chrisitan Voßschmidt (l.) im Zweikampf mit Eintrachts Jannis Hammelstein. Wenige Minuten zuvor hat Voßschmidt eine dicke Chance liegengelassen.

Fußball, Mita-Cup Vorrunde VfB Lünen - TSC Eintracht Dortmund 4:3 (2:2)

In der ersten Halbzeit sahen die wenigen Zuschauer in der Kampfbahn Schwansbell bei warmen Temperaturen ein ausgeglichenes und tempoarmes Spiel. Besonders in der Anfangsphase leistete sich die Elf von Mark Bördeling einige Ballverluste. Einer davon führte zum Rückstand: Matti Bartsch verlor die Kugel im Halbfeld und der Dortmunder Kapitän Julian Schroer netzte ein. Die erste VfB-Chance vergab Jens Heinrich (17.). Seinen Schuss aus 18 Metern wehrte der Keeper ab.

Wenig später war Matthias Hiltawski erfolgreicher. Nach einer guten Kombination über Heinrich und Jan Niggemann schob er frei vorm Torwart zum 1:1 ein (23.). Kurz darauf hatte Hiltawski sogar das 2:1 auf dem Fuß: Rashid Shuaib spielte in den 16er, Niggemann leitete den Ball per Hacke an Hiltawski weiter, der aus der Drehung knapp vorbeischoss.

Stattdessen erzielte TSC die erneute Führung: Nach einer Hereingabe von rechts ließen die Süder TSC-Mann Eugen Grauberger gewähren – 2:1 (36.). Noch vor dem Pausenpfiff glich Marcel Riepert für die Schwarz-Weißen aus (40.). Er traf direkt per Freistoß von der Strafraumgrenze.

In der zweiten Hälfte war wenig zu sehen von der Eintracht, die mit nur zwei Ersatzspielern antrat. Der VfB dagegen, ohne die verletzten Tim Gehrmann und Justin Schulze Weiling, erarbeitete sich gute Chancen. Erst vergab Christian Voßschmidt die größte Chance der Partie. Er scheiterte freistehend aus zehn Metern nach Pass von Shuaib (58.). Dann gab er die Vorlage zum 3:2 (60.).

Der eingewechselte Marcel Salmen verwertete seine Flanke zur Führung. In den letzten Minuten strauchelte der VfB. Das Spiel vom Vortag steckte dem Team in den Knochen. Als Dortmunds Schroer zum 3:3 ausglich (70.), schien sich das Blatt zu wenden. Doch in der Nachspielzeit erzielte Matti Bartsch noch das 4:3.

Trainer Bördeling war damit zufrieden: „Es war eine ordentliche Leistung. Wir haben verdient gewonnen, weil wir die besseren Möglichkeiten hatten. Natürlich müssen wir an unserer Abstimmung nach hinten noch einiges ändern.“

Team und Tore VfB: Lemke – Schmidt (41. Steinhofer), Heinrich, Bartsch, Niggemann, Riepert (52. Salmen), Voßschmidt, Weis (58. Köster), Schulze Twenhöven, Hiltawski, Shuaib (59. Scherner) Tore: 0:1 (7.), 1:1 Hiltawski (23.), 1:2 (36.), 2:2 Riepert (40.), 3:2 Salmen (60.), 3:3 (70.), 4:3 Bartsch (80.+1)