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VfB-Trainer Olschewski sagt: „Vorsicht vor Fortuna“

Fußball-Kreisliga B

Während des 8:2-Sieges gegen SG Castrop II (3.) haben die Fußballer des Kreisliga-B-Spitzenreiters VfB Habinghorst Vorkehrungen für das Spitzenspiel beim SV Fortuna Herne II vorgenommen.

Habinghorst

, 29.10.2018
VfB-Trainer Olschewski sagt: „Vorsicht vor Fortuna“

Lenkt derzeit von der Trainerbank aus die Geschicke der Kreisliga B-Fußballer des Spitzenreiters VfB Habinghorst: Spielertrainer Marc Olschewski, der sich zu Beginn der Saison schwer verletzt hat. © Volker Engel

Die Fußballer des Kreisliga B-Spitzenreiters VfB Habinghorst führen aktuell die Tabelle mit vier Punkten Vorsprung auf den SV Fortuna Herne II an. Und eben bei den Hernern tritt der VfB am Sonntag, 4. November, ab 12.30 Uhr an. Sportredakteur Jens Lukas sprach mit Trainer Marc Olschewski über dieses Topduell.

Herr Olschewski, Ihr Team hat am Sonntag deutlich mit 8:2 gegen den Tabellendritten SG Castrop II gewonnen. Ist das auch für den Zweiten Fortuna Herne II ein Fingerzeig, dass es auch hier Tore hageln wird?

Nein, das wird ein ganz anderes Spiel. Wir waren der SG II nicht derart überlegen, wie es das Ergebnis aussagt. Uns kam zugute, dass wir immer getroffen haben, wenn wir das Tempo angezogen haben. Und eben über das Tempo müssen wir gegen Fortuna Herne II kommen.

Sie kennen also das Fortuna-Team bereits?

Vor der Saison haben wir mitbekommen, dass die Zweite von Fortuna Herne spielstärker als die Erste in der Kreisliga A ist. Für Fortuna II laufen ehemalige Westfalenliga-Spieler auf. Die sind jetzt Mitte 40 und spielen einen guten Ball. Und: Murat Köker und Pascal Sickel sind unfassbar gefährlich im Sturm. Sie haben einst für den SV Sodingen gespielt.

Mit seinen 17 Toren kommt Sickel allerdings nicht an die bislang 43 Treffer Ihres Goalgetters Dennis Teuber heran. Haben Sie diesen zur Halbzeit gegen die SG Castrop II ausgewechselt, um ihn zu schonen und kein Verletzungsrisiko einzugehen?

Der Grund war ein ganz anderer. Dennis hat sich zuletzt die vierte Gelbe Karte eingehandelt. Hätte er am Sonntag die fünfte gesehen, wäre er im Spiel bei Fortuna Herne II gesperrt gewesen.

Sie setzen darauf, dass die Fortuna-Routiniers nicht mehr die Schnelligkeit vorheriger Jahre haben. Versuchen Sie die Begegnung vor allem über schnelle Vorstöße zu gewinnen?

Schnelligkeit allein wird nicht der Schlüssel zum Erfolg sein. Wir benötigen dabei auch viel Ballbesitz und Passgenauigkeit. Wenn wir den Hernern den Ball überlassen, verlieren wir die Spielkontrolle, die wir auf jeden Fall benötigen.

Mit einem Sieg in Herne wäre Ihrer Mannschaft die Herbstmeisterschaft nicht mehr zu nehmen, richtig?

Das sehe ich aus so. Umgekehrt ist es so, dass alle Mannschaften oben wieder enger zusammenrücken, wenn wir das Spiel verlieren. Das ist die Partie am Sonntag mehr als richtungsweisend für uns.

Durch Ihren Erfolg gibt es bestimmt Akteure von anderen Vereinen, die in der Winterpause gerne auf den Zug mit aufspringen. Sind Sie dafür empfänglich?

Eigentlich benötigen wir keine Neuzugänge. Aber wenn es sportlich und menschlich in solch einem Fall passt, sind wir natürlich definitiv nicht abgeneigt.

Zur Person:
Das Fußball spielen erlernte Marc Olschewski bei der SG Castrop, der er bis zum C-Junioren-Alter treu blieb. Danach schloss er sich der Spvg Schwerin an, bei der er bis zum ersten A-Junioren-Jahr kickte. Darauf folgte eine A-Junioren-Saison in der Westfalenliga mit Teutonia/SuS Waltrop. Im Anschluss spielte Olschewski für Schwerins Senioren bis 2004 und wechselte zum VfB Habinghorst, bei dem er mit Ausnahme einer Stippvisite nach Mengede bis 2011 spielte. Danach ging es zurück nach Schwerin. Nach drei Jahren schloss er sich der SG Castrop, mit der er in die Bezirksliga aufstieg. Aktuell ist Marc Olschewski im zweiten Jahr Spielertrainer beim VfB in der Kampfbahn Habichthorst.
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