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VfL Brambauer empfängt den Lüner SV: „Mehr geht doch gar nicht“

Derby in der Handball-Verbandsliga

Die Verbandsliga-Damen aus Brambauer und Lünen treffen zum Auftakt im Derby aufeinander. Die Vorfreude hat allerdings noch nicht jeden gepackt.

Lünen, Brambauer

, 06.09.2018
VfL Brambauer empfängt den Lüner SV: „Mehr geht doch gar nicht“

VfL-Coach Andre Schwedler freut sich auf das Derby zum Saisonauftakt. © Foto: Goldstein

Die Verbandsliga-Handballerinnen des VfL Brambauer und des Lüner SV fiebern dem Saisonstart entgegen. Und der hat es in sich. Direkt zum Auftakt treffen beide Mannschaften im Lokalderby aufeinander. Im Doppelinterview sprechen VfL-Coach Andre Schwedler und LSV-Trainer Marcel Mai über Gefühle, Stärken und Schwächen des Gegners und die eigene Situation.

Durch den Verbandsliga-Aufstieg des Lüner SV gibt es endlich wieder ein höherklassiges Lüner Derby im Frauenhandball. Was ist das für ein Gefühl?

Schwedler: Ein sehr schönes. Der Saisonauftakt ist immer etwas Besonderes und dann stehen wir jetzt noch vor einem Derby. Mehr geht doch gar nicht. Wir hoffen auf zahlreiche Zuschauer und eine stimmungsvolle Atmosphäre.

Mai: Um ehrlich zu sein ist es für mich ein Spiel wie jedes andere auch. Ich habe bisher noch kein richtiges Derby-Feeling. In Brambauer ist das vielleicht anders. Die werden ordentlich Tam-Tam machen. Da werden bestimmt wieder Trommler am Start sein. Wir wollen Gas geben und wollen ein gutes Spiel abliefern.

Zurück zum Derby. Wo liegen denn die Stärken Ihres Gegners?

Mai: Brambauer hat durch den Zugang von Karen Jaschewski einen sehr starken Rückhalt erhalten. Sie bringt jede Menge Erfahrung mit. Zudem hat der VfL Spielerinnen, die unberechenbar sind. Die größte Stärke liegt aber in der Defensive.

VfL Brambauer empfängt den Lüner SV: „Mehr geht doch gar nicht“

Lünens Trainer Marcel Mai lässt das Derby bisher kalt. Foto: Goldstein

Schwedler: Der Lüner SV hat eine sehr junge Mannschaft, die viel über Tempo geht. Die Spielerinnen sind technisch gut ausgebildet und alle Positionen sind sehr gut besetzt. Es ist das Aufstiegs-Team, also auch sehr eingespielt.

Wie wollen Sie Ihren Rivalen trotzdem knacken?

Schwedler: Indem wir ein Tor mehr werfen als Lünen.

Mai: Für uns ist es wichtig, in der Deckung gut zu arbeiten. Wir wollen den Gegner unter Druck setzen. Wir wollen mit Zug zum Tor agieren. Dann haben wir die Chance, ein gutes Resultat zu holen.

Schauen wir rückblickend auf die Vorbereitung: Wie zufrieden sind Sie mit den letzten Wochen?

Schwedler: Nicht voll zufrieden. Aufgrund von Urlaub und Verletzungen standen oft nicht mehr alle Spielerinnen zur Verfügung. Dadurch leiden natürlich mannschaftstaktische Dinge.

Mai: Ich bin sehr zufrieden. Wir konnten uns weiter gut einspielen und haben uns vieles erarbeitet. Wir haben auch in der Abwehr einen Schritt nach vorne gemacht, sind wesentlich variabler geworden.

Wie sieht es personell aus?

Mai: Mir fehlen Sarah Dressler, Julia Krause, Luca Koeppen, Pia Rosenthal und Thia-Carolin Schmidt. Alle sehr wichtige Spielerinnen. Dennoch vertraue ich auch den anderen. Wir werden aus der A-Jugend noch Vanessa Maree hochziehen.

Schwedler: Ziemlich bescheiden. Die Langzeitverletzten Lisa Karau und Nombana Ravelonjaka sowie die Urlauberinnen Swantje Wulf, Amelie Neumann und Esra Ceylan fehlen.


Anpfiff: Samstag, 8. September, 19 Uhr, Diesterwegstraße 7a, Lünen

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