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VfL: Ende des Mammut-Programms - Kneuper froh

SCHWERTE 14 Spiele in 27 Tagen – mit dem 3:2-Erfolg im Kreispokalspiel beim ASC 09 Dortmund hat Fußball-Westfalenligist VfL Schwerte sein Mammutprogramm den letzten Wochen bewältigt. „Endlich wieder der ganz normale Ablauf auf dem Schützenhof“, klang Trainer „Kiki“ Kneuper am Mittwoch regelrecht erleichtert.

von Von Michael Dötsch

, 06.08.2008
VfL: Ende des Mammut-Programms - Kneuper froh

VfL-Trainer Kiki Kneuper (3.v.re.) ist froh: "Endlich wieder der normale Ablauf".

Er nahm den Abschluss der Terminhatz nochmal zum Anlass für einen kurzen Blick zurück: „Das Gesamtpaket Hospizturnier, Stadtmeisterschaft, Hecker Cup und Pokal geht an die Substanz. Das merke ich auch an mir selber. Mit diesem Programm haben wir uns eindeutig zu viel zugemutet. Deshalb sage ich nochmal: So etwas wird es nächstes Jahr nicht mehr geben.“ Positiv habe sich der Dauerstress jedoch auf den Zusammenhalt ausgewirkt, so der Coach. „Sie haben es klaglos hingenommen und haben stark zueinander gefunden“, hat Kneuper erkannt. Vielleicht auch deshalb hat sich ein Großteil des Teams für Freitagabend dazu verabredet, nach dem Training gemeinsam „vor die Tür“ zu gehen.

Zurück zum Sportlichen: Nach dem Sieg am Dienstag in Aplerbeck wartet im für den 3. September terminierten Viertelfinale des Pokalwettbewerbs mit dem TuS Eving-Lindenhorst ein Landesligist auf den VfL. Sollten die Schwerter auch diese Partie für sich entscheiden, hätten sie sich für den Wettbewerb auf Landesebene qualifiziert. Bei aller Freude über das Weiterkommen warnt Kneuper jedoch davor, den positiven Ergebnissen eine zu große Bedeutung zu geben. „Natürlich gewinnt man gerne in Aplerbeck, aber Stichtag ist und bleibt der 17. August“, hat Kneuper den Saisonstart im Fokus. Wie die Startelf des VfL dann aussehen wird, wenn zum Westfalenliga-Auftakt der SSV Mühlhausen zum Schützenhof kommt, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch längst nicht auf allen Positionen geklärt. „Ich habe im Pokal die Mannschaft sechs Positionen verändert. Und ich muss sagen: Sie haben es mir nicht leicht gemacht“, sagt Kneuper, „aber das ist ein Luxusproblem.“