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VfL-Frauen kassieren gegen Drolshagen zweite Niederlage

Handball

Die Verbandsliga-Handballerinnen des VfL Brambauer haben am Samstag ihre zweite Saisonniederlage einstecken müssen. Gegen Oberliga-Absteiger TuS Drolshagen haderten die VfL-Frauen mit vielen ungenutzten Torchancen. Die SuS-Handballer mussten am Sonntag beim ASV Senden einen Rückschlag hinnehmen.

LÜNEN

, 30.10.2016
VfL-Frauen kassieren gegen Drolshagen zweite Niederlage

Lisa Karau (M.) erzielte sechs Tore für den VfL, konnte die Niederlage gegen Drolshagen aber nicht verhindern.

Handball, Frauen-Verbandsliga 2 VfL Brambauer – Drolshagen 24:27 (14:13)

„Das hat uns letztendlich auch das Genick gebrochen“, sagte Trainer Uli Richter. Bereits in den ersten Minuten hätte Brambauer fünf Treffer erzielen müssen. „Das waren klare Chancen. Die haben wir aber einfach liegen gelassen“, ärgerte sich Richter. Drolshagen hingegen machte es besser. Erst nach einigen Minuten berappelte der VfL sich, kämpfte sich heran und bot den Gästen Paroli. Biszur Pause wechselte die Führung stetig. Mit Halbzeitpfiff konnte Brambauer in Front gehen.

Im zweiten Spielabschnitt wiederholten sich die Szenen des ersten Durchgangs. Erneut verschlief der VfL den Start, nutzte seine Tormöglichkeiten nicht konsequent genug. „Das waren schwache acht Minuten“, sagte Richter. Entscheidend war Mitte der zweiten Hälfte, dass sich Drolshagen erstmals auf vier Tore beim Spielstand von 19:15 absetzte.

Keinen Vorwurf

„Diese Führung hat sich Drolshagen auch nicht mehr nehmen lassen“, sagte Richter, der seiner Mannschaft aber von der kämpferischen Leistung her keinen Vorwurf machte: „Wir haben gut dagegen gehalten, haben in der Abwehr gut gestanden. Insgesamt war ich sehr zufrieden, wenn da nicht die mangelnde Torausbeute wäre“, so Richter. Sein Team hat die beiden starken Drolshagener Rückraumspielerinnen auf den Halb-Positionen gut im Griff gehabt. Auch im eigenen Rückraum lief es gut. Angelina Pötter machte mit ihren sieben Treffern ein gutes Spiel. 

TEAM UND TORE VfL: Wulf/Sindermann – Lasshof 1, L. Karau 6/1, Pötter 7/2, Rykowski 1, Juchems 5/3, Holz 1, Sahage, Mai 1, Seidel, Umbescheidt 2, Leismann

Herren-Verbandsliga 2 ASV Senden – SuS Oberaden 28:24 (16:10)

Oberaden ging zunächst durch Lauris Hajduk in Führung. Doch es sollte bis zum Schluss die letzte Führung gewesen sein. Über 3:3 und 5:5 ging es zunächst ausgeglichen weiter. Oberaden spielte vorne geduldig. „Doch dann war plötzlich der Wurm drin“, sah Spielertrainer Alexander Katsigiannis, wie sich der ASV Tor um Tor absetzte und beim 10:5 (18.) schon mit fünf Treffern vorne lag.

Katsigiannis sah sich gezwungen eine Auszeit zu nehmen, um seine Mannen neu einzustellen. Bis zur Pause war aber nicht mehr viel zu holen. Pascal Stennei verkürzte kurz vor der Sirene per Siebenmeter auf 10:16. Senden kam wie aufgedreht aus der Kabine und war schnell wieder in der Partie. Oberaden stellte in der Abwehr auf 5-1-Deckung um, wollte so Sendens Haupt-Torschützen Hendrik Kuhlmann, der am Ende auf neun Treffer kam, aus dem Spiel nehmen

„Das hat nicht so gefruchtet, wie wir uns das gedacht hatten“, so Katsigiannis. Senden traf weiter und zog auf 25:18 weg. Oberaden gab sich aber noch nicht geschlagen, zeigte Moral und kam nach Toren von Pascal Stennei (2), Tim Fehring, Sebastian Pohl und Mats-Yannick Roth beim 25:23 wieder gefährlich in Schlagdistanz. Die Aufholjagd hatte aber zu viel Kraft gekostet. „Die Hypothek war letztendlich zu hoch. Senden hat das clever gemacht und verdient gewonnen“, musste Katsigiannis anerkennen.

TEAM UND TORE SuS: Massat/Klepping/Makus - Hajduk1, Noe, Herold 3, Fehring 6, Katsigiannis 5, P. Stennei 5, Pohl ´2, Roth 1, Mork, B. Stennei 1

Frauen-Landesliga 3 DJK Oespel-Kley – Lüner SV 28:22 (14:12)

Nach dem verpatzten Start (0:3) kamen die LSVerinnen in der ersten Halbzeit langsam zu ihrem Spiel und gestalteten die Partie ausgeglichen. Michelle Schröder (2) und Katja Lohölter glichen aus. Danach ging es bis zum 8:8 hin und her. Erst kurz vor der Pause setzte sich der Gastgeber leicht mit drei Toren ab. Anna Lieneke konnte kurz vor dem Pausenpfiff noch auf 12:14 verkürzen.

Die Pause dauerte für die LSV-Frauen aber wohl zu lange, denn nach dem Wiederanpfiff ging es ganz schnell. Oespel zog innerhalb weniger Minuten von 18:15 auf 22:15 weg. „Danach sind wir nie wieder in Schlagdistanz gekommen“, sah Mai zwar eine phasenweise gute Abwehr seines Teams, doch vorne war der eigentliche Knackpunkt. Die Lüner Frauen brauchten zu viele Chancen, um den Ball im Tor unterzubringen. „Gerade von den Außenpositionen hatten wir zu viele Fehlwürfe“, sagte Mai.

Beim 25:20 schien es, als könne der LSV nochmals rankommen. Doch die DJK spulte ihre Angriffe locker runter und landete einen letztlich ungefährdeten Sieg.  

TEAM UND TORE LSV: Klostermeier/Fetting - Schröder 8, Lieneke 2, Blümel, Hülsewede 4, Köppen, L. Krause 2, Püschel 1, Lohölter 1, C. Schmidt, Dressler

Herren-Bezirksliga Hellweg Ahlener SG III – SuS Oberaden II 23:25 (10:10)

Mit dem dritten Saisonsieg gestaltete der SuS Oberaden sein Punktekonto wieder positiv und mit nur drei Punkten Rückstand zum Ersten im Verfolgerfeld. In der ersten Hälfte ging es lange ausgeglichen hin und her. Beim SuS fehlte etwas die Genauigkeit, so dass sich Ahlens Keeper immer wieder gut in Szene setzen konnte. Auch fehlte in der Abwehr die Absprache. „Das Übernehmen und Übergeben beim Kreuzen klappte nicht“, gab SuS-Trainer Björn Grüter in der Pause genaue Anweisungen wie es besser laufen kann.

Nach dem Seitenwechsel nahm Ahlen einen SuSler in Manndeckung. Dass kam dem SuS entgegen, denn Simon Rodefeld und Lukas Wegelin kamen jetzt über die Halbpositionen immer wieder zu Torerfolgen. Fünf Minuten vor Schluss führte der SuS beim 21:24 mit drei Toren, spielte seine Angriffe aus und brachte die Führung über die Zeit.

TEAM UND TORE SuS: Schaumann - Stratmann 4- Rodefeld 5, Jaszmann, Wegelin 6, Krock, Titz 1, Gonschewski 6, Wagner 1, Grosser 2

VfL Brambauer - TuS Eintracht Overberge: verlegt

Hammer SC – Lüner SV 31:25 (15:13)

Die Lüner fanden überhaupt nicht gut in die Begegnung. Gastgeber HSC zog so sehr schnell auf 4:0 davon. „Wir haben den Start verpennt“, so Trainer Christian Neve. In den ersten fünf Spielminuten gelang den Rot-Weißen gar kein Torerfolg. Erst danach markierte Till Wildemann den ersten Treffer für die Lüner. Doch diese kamen auch in der Folge nicht wirklich an die Hammer heran. Nach 15 Minuten beim Stand von 4:10 nahm Neve eine Auszeit. Und die zeigte Wirkung.

Der LSV steigerte sich deutlich. Binnen zehn Minuten verkürzte die Neve-Sieben den Abstand auf einen Zähler. Nach dem 13:15 zur Pause glich der LSV in der 35. Minute zum 16:16 aus und hielt noch bis zum 18:22 mit. Doch die Rot-Weißen kamen mit der offensiveren Deckung des HSC nicht klar, sodass Hamm davonzog. Neve: „Durch die Leistung der Torhüter sind wir noch mit einem blauen Auge davon gekommen. Die Niederlage hätte auch höher ausfallen können.“ Mit dem Sieg zieht der HSC in der Tabelle vorbei an Lünen. 

TEAM UND TORE LSV: Bülhoff, Hangebrock, Bauer - Hadac 3, Flessenkämper, Gärtner 2/1, Dornseifer 2, Grammon 7/2, Bugnowski, Stroscher 6/2. Wildemann 2, Höfler 2, Miehle 1

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