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VfL: Kneuper hätte Punkt gerne genommen - warum es nicht geklappt hat

SCHWERTE Es gab schon Niederlagen in der Trainerkarriere des "Kiki" Kneuper, nach denen er unzufriedener mit der Leistung seiner Mannschaft war. "Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Die Enttäuschung hält sich in Grenzen", meinte der Coach des VfL Schwerte nach dem 0:2 beim FC Recklinghausen. Dafür gab es mehrere Gründe.

25.08.2008
VfL: Kneuper hätte Punkt gerne genommen - warum es nicht geklappt hat

<p>Berkan Vardi kassierte mit dem VfL Schwerte in Recklinghausen die erste Saisonniederlage. In den letzten fünf Minuten mussten sich die Schwerter noch geschlagen geben.

Da ist zum einen der Gegner: "Eine bärenstarke Mannschaft", lobte Kneuper die robuste Truppe aus dem Ruhrpott. Dann ist da der Untergrund, auf dem die beiden Kontrahenten ihr Westfalenliga-Spiel austrugen: "Ich kann der Stadt Recklinghausen nur empfehlen, sich einen Rasenmäher anzuschaffen. So einen Platz habe ich ganz selten gesehen. Der war knöcheltief nicht gemäht", mokierte sich der Schwerter Coach.

Sicherlich, die Spieler beider Mannschaften mussten sich auf diesem Geläuf zurechtfinden, "aber wir kommen vom Kunstrasen. Und mit unserem Kombinationsspiel haben wir uns da sehr schwer getan".

Dann sind da die personellen Voraussetzungen: Weil Björn Goeseke sich beim Abschlusstraining am Freitag eine Zerrung zuzog, konnte er ebenso wenig mitmischen wie mit Ayden Will ein anderer Neuzugang, der nur auf der Bank saß. Und dann musste Philipp Sprenger schon Mitte der ersten Halbzeit mit einer Knieverletzung raus - eine nicht unerhebliche Schwächung für die Blau-Weißen.

Irritierende Pfiffe des Schiedsrichters

Dann war da noch der Schiedsrichter. "Ich kenne Herrn Stöppler als einen guten Schiedsrichter. Aber diesmal hat er einige Dinge gepfiffen, die mich ziemlich irritiert haben", wiederholte Kneuper seine direkt nach dem Spiel geäußerte Kritik am Unparteiischen.

Als dieser dem jungen VfLer Bekir Kilabaz die Ampelkarte unter die Nase hielt, wäre das für Recklinghausen nochmal ein Signal zum Angriff gewesen. "Da haben sie die zweite Luft gekriegt", analysierte der Coach, der dann mit ansehen musste, wie der bärenstarke Limberg in der 85. und 87. Minute doch noch zweimal hinter sich greifen musste.

So wurde es doch nichts mit dem erhofften Auswärtszähler - 0:2 am Ende, und Kneuper fasste zusammen: "Ein Punkt für uns wäre sicher glücklich gewesen, aber wir hätten ihn gerne genommen." Doch es sollte nicht sein.