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VfL: Neues Leben eingehaucht

SCHWERTE Szenenapplaus bei den Auswechslungen, nach dem Spiel ein volles Vereinsheim mit vielen gut gelaunten Anhängern - das gab es nicht allzu oft in der jüngeren Vergangenheit des VfL Schwerte. Und sie hatten Fußball gesehen - meinte zumindest Trainer "Kiki" Kneuper.

VfL: Neues Leben eingehaucht

Youngster Serkan Arslan (vorne) bekam diesmal eine Chance von Beginn an – und nutzte sie. Der Stürmer erzielte das vorentscheidende tor zum 3:0 und trug sich damit zum ersten Mal in die Torschützenliste für den Verbandsligisten ein.

Der 4:1-Triumph gegen den Lüner SV, mit dem die Schwerter zum Abschluss der Hinrunde die Abstiegsplätze der Fußball-Verbandsliga verlassen haben, machte alle diese Dinge möglich. Und zur Belohnung verteilte Trainer "Kiki" Kneuper ein Bonbon und gab einen trainingsfreien Tag oben drauf.

"Das sah doch richtig nach Fußball aus", fand der Trainer - breite Zustimmung unter den erfreulich zahlreich erschienen VfL-Anhängern dürfte ihm gewiss sein. Gegen den Traditionsverein waren es deutlich mehr Zuschauer als zuletzt, die den Weg zum Schützenhof gefunden hatten. "Vielleicht geht ja auch in dieser Hinsicht die Tendenz nach oben", hofft der Trainer.

Rein sportlich betrachtet, ist ein Aufwärtstrend ohnehin unverkennbar. Drei Siege aus vier Spielen hat Kneuper seit seiner Rückkehr auf die Trainerbank geholt. Schon jetzt darf man feststellen, dass Kneuper dem VfL neues Leben eingehaucht hat. Da wird auf dem Feld viel miteinander gesprochen, da rennt einer für den anderen - die elf in blau gekleideten Spieler zeigten, dass Fußball ein Mannschaftssport ist.

Wie die reifen Früchte

Und dann fallen auch noch die Tore wie die reifen Früchte. Drei Treffer zwischen der 48. und 54. Minute ließen nicht nur das Herz des Trainer höher schlagen. "Es war ein schöner Tag für den VfL", brachte es Kneuper auf den Punkt, um aber im selben Atemzug auf die Bremse zu treten.

"Ich wiederhole mich: Wir haben noch nichts erreicht. Für Euphorie gibt es keinerlei Anlass", sagt der Coach. Na ja, "nichts" stimmt dann doch nicht so ganz, denn dass die untere Tabellenhälfte noch enger zusammengerückt ist und dass der Blick auf die Tabelle durch die VfL-Brille wesentlich angenehmer ist als in den letzten Wochen, ist doch auch schon was. Wer aber meint, sich auf diesen Lorbeeren ausruhen zu können, dem wird "Kiki" Kneuper Beine machen.      

     

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