Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

VfL Schwerte: Volle Konzentration auf den Hecker Cup

SCHWERTE Nach dem Ausscheiden bei der Stadtmeisterschaft hat sich das logistische Problem für Kiki Kneuper in Luft aufgelöst. Westfalenligist VfL Schwerte kann sich nun voll und ganz auf das Endspiel des Aplerbecker Turniers um den Hecker Cup konzentrieren.

von Von Michael Dötsch

, 01.08.2008
VfL Schwerte: Volle Konzentration auf den Hecker Cup

VfL-Trainer ?Kiki? Kneuper (3.v.re.) am Rande des Stadtmeisterschaftsspiels gegen Geisecke, umrahmt von Betreuer Thomas Hebestreit und Olaf Muschal (Trainer der ?Zweiten?) sowie den Spielern Jan Becker und André Stricker (v.re.).

Dort bekommen es die Schwerter am heutigen Samstag um 19 Uhr mit dem Team des Ausrichters zu tun - der erste Vergleich der beiden Liga-Konkurrenten, die es schon am kommenden Dienstag im Kreispokal-Achtelfinale schon wieder miteinander zu tun bekommen werden.

"So kurz hintereinander gegen den gleichen Gegner - das ist natürlich nicht so toll", meint Kneuper. Gleichwohl freut er sich auf ein Spiel vor vermutlich großer Kulisse, in dem sich seine Schützlinge trotz des nicht zu leugnenden Kräfteverschleißes mächtig ins Zeug legen wollen. Schließlich winkt eine nicht unerhebliche Aufbesserung der Mannschaftskasse. 1800 Euro erhält der Sieger."So etwas wird sich definitiv nicht wiederholen" Bis auf die Urlauber Dennis Tost und Sebastian Schrage stehen alle Akteure zur Verfügung - wenn auch zum Teil längst nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte. "Gerade die jungen Spieler und die, die aus unteren Klassen kommen, laufen auf Reserve", sagt Kneuper - die logische Folge des strammen Programms der letzten Tage und Wochen mit Hospizturnier, Stadtmeisterschaft und Hecker Cup.

An dieser Stelle wird Kneuper grundsätzlich: "So etwas wie dieses Jahr wird sich unter meiner Regie definitiv nicht wiederholen. Ich werde mir in Zukunft nicht mehr auferlegen lassen, wo ich mit welcher Mannschaft anzutreten habe", wettert Kneuper und spielt dabei auf die Stadtmeisterschaft an. Gegen unterklassige Mannschaften wie Garenfeld oder Wandhofen hätte er lieber die zweite Mannschaft spielen lassen, so Kneuper. Das ging aber nicht, weil sich alle Vereine verpflichtet haben, mit ihrer "Ersten" anzutreten.

Dorn im Auge

"Das hat nichts mit Arroganz zu tun und geht auch nicht gegen die Stadtmeisterschaft an sich", so Kneuper weiter. Aber im Sinne einer seriösen Vorbereitung auf die Westfalenliga-Saison bringen Spiele mit solch ungleichen Kräfteverhältnissen einfach nichts - erst recht nicht, wenn zum Beispiel die Garenfelder aus Mangel an Spielern mit Altherren-Akteuren auflaufen müssen.

Zudem ist es Kneuper ein Dorn im Auge, dass der VfL in der einzigen Vierergruppe antreten und deshalb noch ein Vorrundenspiel mehr bestreiten musste. "Der VfL hat nun mal eine herausragende Stellung im Schwerter Fußball", so Kneuper weiter. Etwas mehr Entgegenkommen seitens des Ausrichters ETuS/DJK und des Stadtsportverbandes, zum Beispiel in Form einer Abstimmung mit dem Aplerbecker Turnierplan, hätte man doch wohl erwarten können.

Schlagworte: