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VfL Schwerte erwartet den Tabellennachbarn

Fußball: Bezirksliga

Als Tabellendritter ist der VfL Schwerte das beste der fünf heimischen Bezirksliga-Teams. Mit dem Vierten TSG Herdecke erwarten die Blau-Weißen am Sonntag den direkten Nachbarn. Der ETuS/DJK muss in Iserlohn ran, der VfB Westhofen gastiert in Hemer. Die Geisecker sind bereits am Samstag gegen Kalthof gefordert.

SCHWERTE

von Carlo Schmitz

, 28.11.2014
VfL Schwerte erwartet den Tabellennachbarn

Julien Plenge (li.), hier im Lokalduell gegen Westhofens Lucas Tielemann, empfängt mit dem VfL Schwerte am Sonntag den Tabellennachbarn TSG Herdecke.

„Wie heißt das Zauberwort?“ Diese Frage kennt wohl jedes Kind – und würde mit „Bitte“ antworten. Da Jörg Silberbach aber lange schon kein Kind mehr, sondern erfahrener Fußballtrainer ist, lautet dessen Antwort: „Kontinuität.“ Sie sei der erste Schritt und somit der Schlüssel dazu, eine Mannschaft erfolgreich zu machen, die gleichzeitig Spaß am Fußball habe, erklärt der Trainer des VfL Schwerte. Und genau das ist es, was Silberbach sich und seinen Schützlingen als Devise ausgegeben hat. Betrachtet man die Tabelle, so ist es um die Kontinuität beim VfL ganz gut bestellt: Seit acht Wochen belegen die Blau-Weißen den dritten Platz, sind dabei aber eher Anführer des breiten Tabellenmittelfelds als Verfolger der Spitzenteams aus Hagen und Wetter.

Daher sieht Silberbach die Partie gegen Herdecke auch nicht als Verfolgerduell, sondern vielmehr als interessantes Spiel gegen einen starken Gegner: „Nach oben gucken wir nicht, da Hagen und Wetter momentan in einer anderen Liga spielen. Unser Ziel ist es, weiterhin das Mittelfeld der Tabelle anzuführen.“ Rückschläge wie beim 2:2 in Garenfeld vor fünf Wochen, als der VfL eine 2:0-Führung noch aus der Hand gab, trüben dabei etwas das ansonsten positive Urteil Silberbachs. „Wenn wir das abstellen, kommen wir immer näher dahin, wie wir spielen wollen – mit einer Mischung aus Kampf und schönem Spiel.“ Gegen Herdecke besteht die nächste Chance, daran zu arbeiten.

LIVETICKER
Wir berichten am Sonntag in einem Liveticker von der Partie des VfL gegen Herdecke. Natürlich halten wir dann auch die Zwischenstände der weiteren Bezirksliga-Partien und des SC Hennen für Sie bereit. 

Zwei Spiele sind es noch im Fußballjahr 2014 für den Geisecker SV, zweimal bietet sich zu Hause die Chance, den bislang verkorksten Saisonverlauf zumindest etwas gerade zu rücken. Gregor Podeschwa sieht es so: „Klar, die Enttäuschung ist da. Die Erwartungen waren durch die letzte Saison, mit der wir die Messlatte selbst hoch gelegt haben, groß. Bislang konnten wir sie nicht erfüllen.“ Dabei sieht Podeschwa nicht nur die durchwachsenen Ergebnisse, sondern auch die Entwicklung und Spielweise der Mannschaft. „Wir haben einige Punkte verschenkt, beispielsweise gegen Westhofen oder Garenfeld. Das ist dann auch eine Frage der Einstellung.“ Trotzdem ist Podeschwa zuversichtlich vor dem auf Samstag vorverlegten Spiel gegen den Tabellensiebten aus Kalthof. Der Coach baut dabei auf die Heimstärke seiner Mannschaft, die einen Großteil ihrer Punkte am Buschkampweg geholt hat. Über eines sei man sich daher in einem ausführlichen Gespräch im Kreise der Mannschaft am Dienstag einig geworden: Sechs Punkte sollen noch her im Jahre 2014.

Die spielfreie Zeit nach der Partie gegen die SG Hemer (3:1) vor zwei Wochen verlief für die Spieler des ETuS/DJK entspannt: „Wir waren zusammen in der Sauna und auf dem Weihnachtsmarkt, haben die Trainingswoche also sehr ruhig angehen lassen“, berichtet Trainer André Haberschuss. Ruhig angehen lassen könne seine Mannschaft die Partie in Iserlohn aber keineswegs: „Der VfK steht unten drin und braucht Punkte, sie werden also alles geben.“ Ungeachtet dessen ist das Ziel der „Östlichen“ zum Jahresabschluss klar: „Wir wollen das Maximale aus den verbleibenden Spielen mitnehmen, um in der Tabelle so weit wie möglich nach oben zu kommen.“ Hierbei mithelfen kann Moritz Jürgensen, der nach auskurierter Handverletzung in den Kader zurückkehrt. 

STRAFE FÜR HABERSCHUSS
Zu einer Geldstrafe von 150 Euro wurde ETuS/DJK-Trainer André Haberschuss wegen Schiedsrichterbeleidigung nach dem Spiel beim TuS Wengern verdonnert, das die Schwerter am 19. Oktober mit 6:3 gewonnen hatten. Haberschuss dazu: „Ich habe definitiv niemanden beleidigt, da steht Aussage gegen Aussage.“

Michael Kalwa ist niemand, der zur Dramatisierung neigt. Doch so ruhig der Tonfall des Westhofener Trainers vor dem Spiel in Hemer auch sein mag, so deutlich ist die Botschaft dahinter: „Die Tabellensituation, in der wir uns befinden, ist sehr, sehr kritisch. Wenn wir nicht aufpassen, verlieren wir den Anschluss. In den letzten Wochen lief es auf den anderen Plätzen noch gut für uns, doch irgendwann punkten auch die Teams um uns herum und dann kann es schnell gehen“, hebt der Trainer warnend den Zeigefinger. Mit 13 Zählern steht der VfB auf dem ersten der drei Abstiegsplätze, braucht in den noch ausstehenden Partien in Hemer und Herdecke dringend Punkte, um einigermaßen entspannt in die Winterpause gehen zu können. Nimmt man die Trainingsleistung als Maßstab, stehe dieser Aufgabe nichts im Wege, so Kalwa: „Auch in dieser Woche hat die Mannschaft richtig stark trainiert. Mich überrascht es dann, wenn wir am Sonntag nicht daran anknüpfen.“ Thorben Szillat, Mustafa Cona, David Komander, Nils Jessinghaus und Michael Wojcik fallen unterdessen beim Tabellenfünften aus.  

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