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Juniorenfußball

VfL-Trainer Kampmann: "Wir waren zu blauäugig"

SCHWERTE Gerne wären sie länger in der Landesliga geblieben. Doch nach dem umjubelten Aufstieg in die Landesliga 2014 ging es für die A-Juniorenfußballer des VfL Schwerte nach nur einer Saison wieder zurück in die Bezirksliga – sehr zum Bedauern vom scheidenden Trainer Fabian Kampmann. Im Interview spricht er über den Abstieg.

VfL-Trainer Kampmann: "Wir waren zu blauäugig"

VfL AJ

Fabian, im Nachhinein: War der Abstieg vermeidbar?

Auf jeden Fall. Auch ich als Trainer habe Fehler gemacht, habe mich verkalkuliert. Letztlich waren aber auch die Verletzungsprobleme von Nico Kuch entscheidend – das war mein Torjäger und konnte in der Hinrunde und in der Rückrunde nur je ein Spiel machen. Beides Mal hat er getroffen.  

Zur Winterpause warst Du trotz des hohen Rückstands noch optimistisch, den Klassenerhalt zu schaffen.

Das hätte ja auch fast geklappt – in der Rückrundentabelle sind wir Vierter geworden. Da hatte ich mit Dominik Podubrinn auch einen echten Torjäger. So haben wir in der Rückrunde gut gepunktet, aber letztlich war der Rückstand zu hoch.

Warum hat es letztlich nicht für den Klassenerhalt gereicht? Fehlte das Potenzial?

Das kann man nicht sagen. Es gab viele Spiele, in denen wir nicht schlechter waren, die wir aber trotzdem verloren haben. Letztlich ist es eine Sache der Entwicklung. Andere Mannschaften sind mit Verstärkungen aus der Westfalenliga in die Saison gegangen, bei uns kamen sie aus der Kreisliga. Gerade am Anfang waren wir zu blauäugig, andere Mannschaften waren abgezockter.  

Wie sehr ärgert es Dich, den Klassenerhalt nicht geschafft zu haben?

Es ärgert mich schon sehr. Aber vor allem für die Jungs ist es schade. Wir hatten 14, 15 Jungjahrgänge dabei, da hätte sich was entwickeln können.  

Nun hast Du den VfL Schwerte verlassen...

Ja, aber im Guten. Ich kann mir durchaus vorstellen, hier irgendwann nochmal Trainer zu werden. Vor allem bei der Jugendleitung in Person von Heiko Fedeler und Heidrun Rosigkeit möchte ich mich nochmal ausdrücklich bedanken. Die beiden haben mich prima unterstützt.

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