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Volleyball-Bilanz: Die Zufriedenheit überwiegt

SCHWERTE Die Hinrunde der Volleyball-Saison 2007/08 ist Vergangenheit - Zeit für ein Zwischenfazit der beiden heimischen Verbandsligisten.

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Gute Laune bei der SG Schwerte/Holzwickede herrschte häufiger in der Hinrunde, auch wenn das Spiel gegen Meschede, aus dem diese Aufnahme stammt, verloren ging. Paulitschke

Gebannt blicken Nadine Frohn (li.) und Miriam Lutz nach vorn. Was wird die Rückrunde wohl für den VV Phönix bringen? Momentan stehen die Tinnefeld-Schützlinge mit 14:4-Zählern auf dem zweiten Tabellenplatz.

14:4-Punkte, Tabellenplatz zwei - und das als Aufsteiger. Logisch, dass beim VV Phönix Schwerte die Zufriedenheit überwiegt. Trainer Ralf Tinnefeld ordnet das bisherige Abschneiden ein: "Es war eigentlich vorher klar, dass wir keine nennenswerten Probleme bekommen werden, die Liga zu halten. Aber dass wir erst zweimal verloren haben, ist natürlich schon sehr erfreulich."

Keine korrigierten Ziele

Muss man denn angesichts der jetzigen Tabellenkonstellation beim VV Phönix nicht sogar die Zielsetzung nach oben korrigieren? Tinnefeld verneint. Wenn man am Ende oben stehe, nehme man das natürlich gerne mit. "Aber ich denke nicht, dass sich an der Spielweise der Mannschaft etwas ändern würde, wenn wir jetzt explizit den Aufstieg als Saisonziel ausgeben würden", so der Trainer.

Wohin die Reise für seine Schützlinge geht, wird sich wohl schon in den nächsten vier Spielen zeigen. Vor Weihnachten geht es noch gegen Meschede und gegen die SG Schwerte/Holzwickede, ehe das Volleyball-Jahr 2008 mit den Vergleichen gegen Massen und Hattingen beginnt - alles Mannschaften, die oben mitmischen.

"Nach diesen Spielen werden wir wissen, wo wir stehen", meint Ralf Tinnefeld. Ein Trumpf könnte dabei auch der große Kader sein. "Wir sind insgesamt recht ausgeglichen besetzt und können Ausfälle eigentlich immer ganz gut kompensieren", erklärt der Phönix-Trainer.

Das sieht beim Lokalrivalen SG Schwerte/Holzwickede ein bisschen anders aus. Erst am letzten Samstag bei der 0:3-Niederlage gegen Massen wurde deutlich, dass Ausfälle von Stammspielerinnen wie Britta Düllberg nicht so ohne weiteres aufzufangen sind.

Fünf Siege in Folge

Insgesamt aber hat auch die Spielgemeinschaft keinen Grund Trübsal zu blasen - auch wenn die letzten beiden Spiele der Hinrunde für Ernüchterung sorgten. "Ich hatte gedacht, wir wären schon weiter", gesteht Trainer Peter Schramm.

Nach der Auftaktniederlage gegen Hattingen konnten Schramm und seine Schützlinge fünf Siege in Serie feiern. Die erwähnten Misserfolge gegen Meschede und Massen verhinderten jedoch eine noch bessere Platzierung. So ist die SG zwar zum Hinrunden-Ende fester Bestandteil der oberen Hälfte, steht aber "nur" mit 12:6-Punkten auf Rang fünf.

Insgesamt ist der Fokus der Planungen schon auf die nächste Saison ausgerichtet. In der Winterpause sollen mit den Spielerinnen erste Gespräche geführt werden. Darin soll abgeklopft werden, ob es Sinn macht, den für die Spielzeit 2008/09 "reservierten" Oberliga-Startplatz wahrzunehmen oder nicht.

    

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