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Volleyball: Nach 53 Minuten ging es auf den Rummel

WERNE Die TV-Damen präsentierten sich am Samstag Abend in bester Sim-Jü-Laune. Die Purzner-Mädels hatten es wohl ziemlich eilig und wollten flott auf den Rummel. So wurde ASV Senden flugs in 53 Minuten mit 3:0 abgefertigt. Rekordzeit!

von Von Diane Fante

, 28.10.2007
Volleyball: Nach 53 Minuten ging es auf den Rummel

Leidtragende waren die Gäste aus Senden, denn die Wernerinnen gewannen in neuer Rekordzeit: nach 53 Minuten ertönte der Abpfiff, so schnell war noch kein Spiel der Liga beendet. Die TVer hatten ihre Gäste dauerhaft fest im Griff. Dabei war der Gegner nicht schlecht, sondern technisch sogar hervorragend, nur, eben tapsig, holprig, unerfahren und blutjung. Die Spielerinnen des ASV sind zwischen 15 und 17 Jahre alt und können den Wernerinnen derzeit noch nicht das Wasser reichen.

Denn die wiederum gaben ihre ganze Erfahrung zum Besten und ließen Senden nie ins Geschen eingreifen. Tadellose Aufschläge, die den Sendener Libero häufig in Bedrängnis brachten und eine absolut fehlerfrei Annahme und Abwehr auf dem eigenen Feld, waren auch in dieser Begegnung augenfällig.

Schwindelig gespielt

Absoluter Punktegarant war der Angriff. Bei diesem unerfahrenen Gegner konnte der TV viele schöne Kombinationen zeigen und den Gast geradezu schwindelig spielen. Einige Paradestücke lieferte hier Chrissi Witte in ihrer Mittelblockerposition ab. Als die sich mitten in einer Spielszene die Finger verstauchte und Trainer Bernd Purzner seiner Zuspielerin zurief, den bevorstehenden Angriff nicht über Chrissi zu spielen, forderte die hingegen sofort wieder ihren Einsatz - und machte auch den Punkt. "Wehwehchen hat hier keiner", freute sich Purzner über das Engagement seiner Angreiferin, die jetzt allerdings heftig geschwollene Finger hat.

Die Werner Frauen begeistern einfach. Sie zeigen bei guten und schlechten Gegner immer den gleichen, vollen, Einsatz, haben Spielfreude die bis auf die Zuschauerränge sprüht und kämpfen hart um jeden noch so aussichtlosen Ball. Jeder Punkt ein Fest. Auf jeden Fall hatten die TVer Grund genug, um anschließend gemeinsam und ausgiebig Sim-Jü zu feiern.  

TV Werne : Engel, Holthoff, Holtmann, Witte, Reininghaus, Rosenthal, Domanski, Krock, Rieger

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