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Volleyball: Zwei Schwerterinnen für Landeskader nominiert

SCHWERTE Mit einer faustdicken Überraschung kehrte die Mannschaft der Jahrgänge 94/95 des Landesleistungsstützpunktes Schwerte vom Sichtungsturnier des Westdeutschen Volleyballverbandes aus Senden zurück. Mit einer starken Mannschaftsleistung setzte sich das Team um Kapitänin Mara Hoja gegen die Vertreter der anderen Leistungsstützpunkte durch.

von Ruhr Nachrichten

, 09.11.2007
Volleyball: Zwei Schwerterinnen für Landeskader nominiert

In der Vorrunde kam die Mannschaft aus Bocholt gerade recht für das " Warmup" und wurde klar mit 2:0-Sätzen besiegt. Der nächste Vorrundengegner aus Leverkusen wurde als Turnierfavorit gehandelt, wartete er doch mit Spielerinnen auf, die im zarten Alter von zwölf Jahren schon über 1,85m groß sind. Doch mit druckvollen Aufschlägen und großem Einsatz in den Abwehraktionen wurde auch diese Partie - wenn auch knapp - mit 2:0-Sätzen gewonnen.

Im letzten Spiel der Vorrunde konnte sich die Schwerter Sechs dann mit einem klaren Sieg gegen die enttäuschenden Münsteraner Mädchen für das Finale qualifizieren. Hier warteten die Gastgeberinnen aus Senden als Gegner. In einem für diese Altersklasse äußerst hochklassigen Spiel gab es einen offenen Schlagabtausch mit "endlos" langen Ballwechseln.

Mit 18:16 ging der erste Satz hauchdünn an die Heimischen. Auch der Folgesatz ließ keine Wünsche offen, beide Teams bekämpften sich weiter auf hohem Niveau. Aber auch hier blieben die jungen Mädchen aus Schwerte cool und sicherten sich den Turniersieg mit einem 15:13 im zweiten Satz.

Erst Zittern - dann ging das Jubeln weiter

Jetzt ging das Zittern aber erst richtig los, denn im Anschluss an die Siegerehrung verkündete Verbandstrainer Wolfgang Schütz, welche Namen in seinem Notizbuch Platz gefunden haben und in den Auswahlkader des Landes berufen werden. Aber auch hier durfte seitens des VCS gejubelt werden, denn mit Mara Hoja und Kira Schäfer wurden zwei Schwerter Spielerinnen für die ersten Lehrgänge eingeladen - sehr zur Freude von Maren Lamschik, die gemeinsam mit Thomas Misikowski (TV Hörde) als Coach fungierte.