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Vor dem Derby: Simeon Uhlenbrock hat fast ein Heimspiel

HERBERN Fast hätte Simeon Uhlenbrock am Samstag (23. August) in Südkirchen ein Heimspiel gehabt. Denn der Stürmer des SV Herbern war vor der Saison als Neuzugang beim SVS im Gespräch. Das Ergebnis ist bekannt, er blieb lieber in Herbern. Trotzdem kennt Uhlenbrock sich am Böckenbusch bestens aus.

von Von Kevin Kohues

, 20.08.2008
Vor dem Derby: Simeon Uhlenbrock hat fast ein Heimspiel

Explosiv, schussstark, torgefährlich: SV Herberns Simeon Uhlenbrock ist ein Stürmer, wie ihn auch sein Ex-Verein SV Südkirchen gerne in seinen Reihen hätte.

Der 22-Jährige ist nämlich waschechter Südkirchener, spielte bis zur C-Jugend beim SVS. Über die Stationen SC Capelle und Preußen Münster landete er in Herbern, seit der A-Jugend trägt er das blaugelbe Trikot.

Keine Frage, dass das Bezirksliga-Derby zwischen seiner "alten" und "neuen" fußballerischen Heimat am Samstag (18 Uhr) für ihn ein ganz besonderes Spiel ist. Simeon: "Ich freu mich riesig drauf, für mich ist das Derby das Highlight der Saison." Nicht zuletzt, weil er gute Erinnerungen damit verknüpft. Vor zwei Jahren gastierte er schon einmal mit dem SVH am Böckenbusch - und schoss das Tor zum 1:0. "Damals haben wir 3:1 gewonnen, ich hoffe, die Geschichte wiederholt sich", schmunzelt der vielseitige Torjäger. Natürlich sind die Herberner auch diesmal Favorit. Aber ein erneuter Auswärtssieg wird kein leichtes Unterfangen, wie Simeon glaubt. "Südkirchen ist besser als im letzten Jahr, die Chancen stehen fifty-fifty. Sie haben sich gut verstärkt und einen guten Trainer."Mark Bördeling ist sein Nachbar

Den "guten Trainer" sieht er sogar regelmäßig, denn SVS-Coach Mark Bördeling ist sein Nachbar. Kein Wunder, dass es da schon Abwerbungsversuche gab. "Mark wollte mich zurück nach Südkirchen holen, aber zum damaligen Zeitpunkt war noch gar nicht klar, ob der SVS die Bezirksliga hält", blickt Simeon zurück. Ein Grund, weshalb er in Herbern blieb. Dem Wiedersehen mit den Südkirchenern fiebert er trotzdem entgegen. Auch, weil er mit einigen Spielern wie Jens Kalender, Marcel Heidenreich oder Christopher Eulich schon in Herbern zusammen gekickt hat. Am Samstag aber wird die Vergangenheit zumindest 90 Minuten lang ausgeblendet. Auch wenn es für Simeon Uhlenbrock fast ein Heimspiel ist - Tore wird er nur für den SV Herbern schießen.

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