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Vorzeitige Bescherung für Pöppinghausen im RN-Spiel des Tages

PÖPPINGHAUSEN Ein erstes Weihnachtsgeschenk bescherten sich die Fußballer des SuS Pöppinghausen (5.) selbst. In ihrem Kreisliga B-Nachholspiel feierten sie einen 1:0 (1:0)-Erfolg über den RSV Holthausen (6.). Diesmal dauerte es länger als bei Erstausführung. Damals war nach 30 Minuten Schluss.

von Von Moritz Süß

, 17.12.2007
Vorzeitige Bescherung für Pöppinghausen im RN-Spiel des Tages

<p>Alexander Kralj fasst sich an den Kopf: Sein Tor fand beim Schiedsrichter wegen Abseits keine Anerkennung. Engel</p>

Zu Beginn der Partie übernahmen allerdings die Gäste die Regie. Mit schnellen Doppelpässen und schnellem Spielaufbau brachten die Herner die SuS-Abwehr oftmals in die Bredouille. In der 15. Minute landete ein Schuss eines RSV-Angreifers an der Latte.

Die Pöppinghauser zeigten sich allerdings nicht geschockt, fanden zusehends besser ins Spiel und kamen zum 1:0 (22.). Nach einem Foul an Ralph Sebastian brachte Sascha Brandt den folgenden Freistoß vor das Tor. Beim Abwehrversuch per Kopfball unterlief einem Holthauser Akteur ein Eigentor.

RSV agiert offensiv

Auf den Gegentreffer antworteten die Gäste mit wütenden Angriffen. Den Pöppinghausern gelang es bis zur Pause nicht, die Spielräume der Holthauser einzuengen. SuS-Coach Torsten Heermann: "Wir stehen nicht eng genug bei den Gegenspielern in der Abwehr."

Kurz vor dem Halbzeitpfiff griffen die Herner gar zu unsportlichen Mitteln, als Andre Schlömann durch einen Schlag an den Kopf zu Boden ging. Coach Heermann versuchte die Gemüter zu beruhigen: "Lasst euch nicht anstecken. Bleibt ruhig."

SuS "angesteckt"

Mit Anpfiff der zweiten Halbzeit schienen sich die Pöppinghauser offenbar doch mit dem Holthauser Aggressions-Virus "angesteckt" zu haben. Thomas Lehmann und Benjamin Birkner sahen wegen Foulspiels jeweils die Gelbe Karte. Heermann: "Wir machen uns das Leben selbst schwer."

Bei zwei weiteren Holthauser Lattenschüssen stockte den SuS-Fans kurzzeitig der Atem. Auf der Gegenseite lag aber auch das 2:0 in der Luft: Alexander Kralj, der zuvor bereits bei einigen Torchancen sein Können unter Beweis gestellt hatte, netzte den Ball mit dem Kopf ein. Der Schiedsrichter entschied allerdings auf Abseits. Heermann: "Das war ein reguläres Tor." Mit Glück und Geschick brachte Pöppinghausen den knappen Vorsprung über die Zeit.

Das Spiel an der Wewelingstraße zwischen Pöppinghausen und Holthausen war vor zwei Wochen in der 30. Minute abgebrochen werden, da starke Regenfälle für "Land unter" gesorgt hatten.

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