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"WM-Erfolg ist ein Schritt nach vorne"

Sportkegeln

LÜNEN. Der WM-Erfolg der heimischen Keglerinnen Cathrin Bertermann und Verena Kilp ließ die Öffentlichkeit aufhorchen. RN-Mitarbeiter Michael Gössing sprach mit dem Vorsitzenden des SV Preußen Lünen Kegeln, Karl-Heinz Laux, über die Auswirkungen, die Zukunft und Spielstätte.

von Von Michael Gössing

, 06.08.2010
"WM-Erfolg ist ein Schritt nach vorne"

Cathrin Bertermann (r.) und Verena Kilp kehren mit Gold- und Silbermedaillen zurück in die Heimat.

Sportlich ist es natürlich wieder ein Schritt nach vorne. Die beiden sind jetzt schon extrem stark, sind Eckpfeiler unserer Mannschaften. Je stärker Cathrin wird desto besser wird auch unsere Bundesliga-Mannschaft. Gleiches gilt für Verena bei der zweiten Mannschaft, die im Moment in der zweithöchsten Spielklasse Deutschlands spielt.

Bei uns wird es nie einen Mitglieder-Boom geben. Unser Problem ist, dass wir ein Lüner Verein sind, allerdings in Kamen spielen und trainieren. Da ist es fast unmöglich ordentliche Sponsoren für den Verein zu gewinnen. Außerdem ist Kegeln nicht olympisch. Das wirkt sich bis auf die lokalen Klubs aus. Es ist schon ein Wunder, dass wir uns überhaupt über Wasser halten.

Sicher ist das ein großes Plus. Aber die beiden sind doch nicht unsere einzigen Aushängeschilder. Wir haben noch andere Weltmeisterinnen und erfolgreiche Spielerinnen, die wir als Aushängeschilder nutzen können und auch nutzen.

Aber natürlich. Viele Spielerinnen bei uns sind auf einem sehr guten Weg.

Nein, darüber mache ich mir keine Sorgen. Ich gehe davon aus, dass wir alle Top-Spielerinnen halten können.

Wir haben es schon unzählige Male versucht. Doch die Stadt Lünen schmeißt uns immer wieder Pinne zwischen die Beine, lässt uns keine Bahn in Lünen haben. Vor Jahren hatten wir mal eine in Lünen-Süd, doch da hat uns der Bergbau einen Strich durch die Rechnung gemacht. Doch wir wollen uns nicht beschweren, kommen mit Kamen gut klar. Sowohl die Stadt als auch die Gastronomie und andere Partner sind sehr kooperativ. Das Prinzip Geben und Nehmen passt dort einfach.   

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