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WSC II verliert deutlich – Die Ergebnisse

Fußball-Kreisliga in Werne, Stockum und Herbern

Der Werner SC II hat am Sonntag ordentlich einstecken müssen. Gleich fünf Mal griff Keeper Sebastian Vorwick in der Partie gegen den SV Rinkerode hinter sich. Auch die anderen Werner und Herberner Teams mussten heute wieder ran. Hier finden Sie die ersten Ergebnisse.

Werne/Herbern

, 11.03.2018
WSC II verliert deutlich – Die Ergebnisse

Wernes Enes Akyüz (schwarzes Trikot, hier beim Spiel gegen Lohauserholz-Daberg) verschoss einen Elfmeter gegen den TuS Uentrop, war dann später aber an beiden Treffern beteiligt. © Greis

Kreisliga A2 Münster
DJK Wacker Mecklenbeck – SV Herbern II U23 2:1 (1:1)

Den Grund für die Niederalge hatte Herberns Co-Trainer Christian Adamek nach dem Abpfiff schnell ausgemacht: Die Chancenverwertung. „Mecklenbeck kommt vielleicht vier Mal gefährlich vor das Tor, erzielt damit zwei Treffer. Wir haben zehn bis zwölf Chancen und treffen nur ein Mal“, fasste Adamek die Partie zusammen.

Den Zuschauern in Mecklenbeck bot sich von beiden Seiten eine gute Partie. Nach einer Fehlerkette auf Herberns linker Seite flog eine Flanke an den zweiten Pfosten, wo ein Mecklenbecker zur Führung traf. Kurz vor der Pause glich Dennis Kaminski nach einer Ecke von Luis Krampe per Kopf aus. In Halbzeit zwei ging der Gastgeber erneut in Führung. „Wir kriegen einen Freistoß nicht geklärt. Mit gefühlt drei Stundenkilometern kullert der Ball dann ins Tor“, erklärte Adamek.

Zwar warfen die Herberner nochmal alles nach vorne, doch mehr als ein Lattentreffer nach einem Bentrup-Freistoß (79.) sprang nicht mehr heraus.

Team und Tore
SVH:
Adamek – Närdemann (27. Böcker), Roters, Höring, Krampe, Kaminski, Bußkamp, Bentrup, Heidicker, Kortendick, Eickholt.
Tore:

SV Rinkerode – Werner SC II 5:0 (1:0)

Die Werner mussten vor der Partie den Ausfall von Henrik Telgmann verkraften, der beim Aufwärmen eine Oberschenkelverletzung erlitt. Die Gäste starteten gleichwertig, auch wenn Rinkerode feldüberlegen war, aber sie spielten sich keine gefährlichen Möglichkeiten heraus. Nach 35. Minuten musste der WSC den nächsten Ausfall hinnehmen. Toptorjäger Marc Fuhrmann verletzte sich am Fuß.

Eine Minute vor der Pause war Wernes Abwehr bei einem Freistoß unaufmerksam und Stefan Pöhler köpfte zur Führung (44.). Nach dem Seitenwechsel änderte sich nichts. Nach einer Ecke lenkte WSC-Keeper Sebastian Vorwick den Ball selber ins Tor. Ab der 80. Minute brach die Defensive zusammen. Der WSC steht jetzt auf einem direkten Abstiegsplatz (15.)

Team und Tore
WSC:
Vorwick – Glinski, Kerk, Heese, Egert, Gorzalski, Teuber, Klimecki, Eichhorst, Fuhrmann, Artinger.

Tore: 1:0 (45.), 2:0 (64.), 3:0 (84.), 4:0 (85.), 5:0 (86.)

Kreisliga A1 Unna-Hamm
TuS Uentrop – Eintracht Werne 1:2 (1:0)

Gegen den Tabellenzweiten aus Uentrop – nun dritter – sahen die Vorzeichen für den Tabellenachten aus Werne alles andere als gut aus. Coach Martinovic beklagt derzeit viele Ausfälle. Am Sonntag saß er dann sogar gar ganz alleine auf der Bank. Nicht einen Auswechselspieler konnte er aufbieten. Die Elf auf dem Platz musste es also richten. Und die tat es. Und wie. „Ich muss jetzt einfach mal sagen: da haben elf Krieger auf dem Platz gestanden“, erzählt Martinovic. Läuferisch und kämpferisch sei der Auftritt seiner Mannschaft überragend gewesen. Und diesmal habe sich seine Truppe auch durch einen Rückstand nicht aus dem Konzept bringen lassen. Uentrop ging in der 30. Minute durch Jan Niklas Ortmann per Foulelfmeter in Führung.

Zuvor hätte es eigentlich schon 1:0 für die Eintracht stehen müssen, doch Enes Akyüz setzte seinerseits einen Elfmeter übers Tor – und da war sie wieder, die Chancenverwertung. Doch Rückschläge prallten am Sonntag an den Evenkämpern ab. Belohnt wurden sich durch den Ausgleich. „Es musste ja so kommen, dass wir unser erstes Tor in der Meisterschaft im Jahr 2018 nicht selbst erzielen“, sagt Martinovic und kann sich ein Lachen nicht verkneifen. Hendrik Nölle verlängerte einen scharf hereingebrachten Freistoß von Akyüz unhaltbar – 1:1 (63.).

Vom Gegentreffer noch durchgeschüttelt, präsentierte sich die TuS-Abwehr sechs Minuten später unsortiert: Akyüz ließ zwei Mann stehen und lupfte das Spielgerät zum 2:1 (69.) in die Maschen. Ein „Sahnetor“ fand sein Coach Mario Martinovic.

Ebenfalls sehr gut gefallen habe ihm die Tatsache, dass die Mannschaft seine Marschroute konsequent umgesetzt habe – hinten dicht machen und auf Konter lauern. „Dass das so schnell geklappt hat, freut mich. Und wir hatten noch einige Konter, um das ein oder andere Tor zu erzielen“, so Martinovic.

Team und Tore
Eintracht:
Rafalski – Akyüz, Pawlik, Wilczek, Peper, Pra, Ünal, Schiller, Krause, Matula, Ates.
Tore: 1:0 (30.), 1:1 (ET, 63.), 1:2 Akyüz (69.)

IG Bönen – SV Stockum 1:1 (1:0)

Der Punktgewinn ist überraschend. Bönen präsentierte sich in der gesamten Spielzeit auf dem eigenen Rasen als Macht. Aus neun Partien gaben sie bis Sonntag keinen einzigen Punkt ab. Im zehnten Spiel kamen jetzt die Stockumer und entführten einen Zähler mit. SVS-Trainer Ali Karaman freute sich natürlich besonders über das Ergebnis: „Es ist super, dass wir hier mit einer positiven Bilanz rausgehen. Wenn man beim Spitzenreiter etwas zählbares mitnehmen kann, ist das immer schön.“

Die Partie ähnelte dem Hinspiel, das der SVS mit 0:1 verloren hatte. Das Spiel war sehr kampfbetont und es wurden viele harte Zweikämpfe geführt. „Bönen hatte mehr Spielanteile, aber es ist natürlich auch klar, dass der Spitzenreiter im Heimspiel die spielbestimmende Mannschaft ist“, sagte Karaman. Seine Mannschaft hatte dem Bönener Spiel allerdings einiges entgegenzusetzen. In der Defensive standen die Stockumer sicher und ließen wenig zu.

Umso ärgerlicher war der Gegentreffer im ersten Durchgang, der aus einem Fehler von Stockums Keeper Cüneyt Tüten resultierte. Dieser kam nach einer Ecke aus seinem Tor und versuchte die Kugel zu fangen. Der Ball flutschte ihm dabei aus der Hand. Bönens bester Torschütze Erkan Baslarli (17 Tore) war für den Abstauber da und netzte zur Führung für die Hausherren (35.).

In der Halbzeitpause stimmte Karaman seine Truppe ein. „Wir hatten ja im ersten Durchgang auch ein bis zwei Möglichkeiten, um ein Tor zu schießen. Deswegen hat die Truppe auch gemerkt, dass im Spiel mehr drin ist. Wir hatten uns für den zweiten Durchgang einiges vorgenommen“, so Karaman.

Und die Stockumer zeigten Moral. Sie schmissen sich in jeden Zweikampf und kämpften sich zurück in die Partie. Dafür wurden sie belohnt. Zwei Minuten vor dem Schlusspfiff eroberte Enes Tayar den Ball im Mittelfeld. Er schaltete schnell um und spielte Tolga Köroglu im Sechzehner an. Der drehte sich mit dem Ball um seinen Gegenspieler herum und traf zum umjubelten Ausgleich (88.). „Aufgrund des Kampfes geht das Unentschieden in Ordnung“, so Karaman.

Team und Tore
SVS:
Tüten – Canikli (78. Eliyazici), Cördük (67. Gaida), E. Tozlu, Karaman, Uzun, Isikli, Köruglu, H. Tozlu (84. Thörner), Tayar, Kilic.
Tore: 1:0 (35.), 1:1 Köroglu (88.)