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Wacker Obercastrop: Sieg mit schwachen Phasen

CASTROP-RAUXEL Gewonnen ist gewonnen? Nein, das ist Wacker Obercastrops Coach Uwe Esser zu einfach. "In der zweiten Halbzeit haben wir aufgehört Fußball zu spielen", erklärte der sportlich Hauptverantwortliche des Bezirksligisten nach dem 3:1 (2:0)-Sieg gegen den TuS Rahm seine leichte Enttäuschung.

von Von Florian Kopshoff

, 31.08.2008
Wacker Obercastrop: Sieg mit schwachen Phasen

Trifft weiter im Zwei-Tore-Takt: Vadim Glöckner.

Ein Blitzstart rettete dem SV Wacker rückblickend die Punkte. Vadim Glöckner hatte in der siebten Minute nach Hereingabe von André Paulinsky eingenetzt. Spielmacher Daniel Doering legte in Minute 15 durch einen satten Schuss aus 20 Metern nach - 2:0. Ein entspannter Fußball-Nachmittag gegen den derzeit Tabellenletzten aus Dortmund deutete sich an.

Mit dem Seitenwechsel fanden die Kicker vom TuS Rahm aber den Schlüssel, die Wackeraner Ordnung aufzubrechen. Der TuS legte den Hebel auf "Pressing". Wacker-Keeper Patrick Hammerschmidt musste ein ums andere Mal in höchster Not retten. Eine einzige Aktion glückte auf Castrop-Rauxeler Seite in dieser Phase. Und die führte auch gleich zum Tor: Paulinsky sah sich dem herauseilenden Torwart gegenüber. Aus spitzem Winkel gelang irgendetwas zwischen Flanke und Lupfer, Jedenfalls empfing Glöckner den hohen Ball mit dem Kopf. Torentfernung: Null Meter - 3:0.

Wacker ist Tabellenerster Das 1:3 (60.) vom Rahmer Markus Gerskamp ließ beim Gast Hoffnung keimen, die sich verstärkte als der Ball ein zweites Mal im Wacker-Netz zappelte. Doch nach längerer Denkpause gab der Unparteiische den Treffer nicht - Abseits. In der Folgezeit hielt der Ex-Habinghorster Andree Sabra in der TuS-Defensive zumeist allein die Stellung während die Kollegen stürmten. Das reichte auch um keinen Treffer mehr einstecken zu müssen. Mehr sprang nicht 'raus für das Schlusslicht.

Die Esser-Elf ist nach dem dritten Spieltag Tabellenführer der Bezirksliga 15 (gemeinsam mit TSK Herne). Spitzenreiter ist Spitzenreiter? Auch das wäre Coach Esser vermutlich zu einfach.

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