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SVS weiter in Top-Form

Fußball

Der SV Schermbeck hat nach dem überzeugenden Sieg über Neuenkirchen das Erreichen des zweiten Platzes wieder in eigener Hand.

SCHERMBECK

von Ralf Weihrauch

, 29.04.2018
SVS weiter in Top-Form

Wieder einer der Besten beim SVS: Marek Klimczok (r.) leistete die sehenswerte Vorarbeit für das dritte Schermbecker Tor. Pieper

Der Rückstand auf Preußen Münster II beträgt nach deren 0:0 gegen Vreden nur noch drei Punkte. In der momentanen Form muss man der Falkowski-Elf auch einen Sieg in Gievenbeck und Münster zutrauen.

Westfalenliga 1

SVS - SuS Neuenkirchen

3:1 (1:1)

Neben der spielerischen Stärke ist auch die mentale gerade ein großes Plus der Schermbecker. So mussten sie auch wieder einem frühen Rückstand hinterherlaufen. Mitten in die SVS-Anfangsoffensive, in der Marek Klimczok eine Kopfballchance hatte, ging SuS in Führung. Daniel Zwafing gelangte mit einem sehenswerten Dribbling zur Grundlinie, flankte nach innen, wo Mirko Janning einschoss.

Die Platzherren zeigten sich aber überhaupt nicht beeindruckt. Schnell hatten die Rot-Weißen zwei Ausgleichschancen jeweils durch die mit aufgerückten Innenverteidiger Nikolaj Zugcic und Aldin Hodzic. Der Ausgleich fiel aber durch ein Eigentor Hans Inenguinis, der bei seinem Rückspiel den Torwart ganz woanders vermutete, als er tatsächlich stand (17).

Der Ausgleich wirkte wie eine Bremse in dem Spiel. Beide Teams hatten nur wenige Chancen, wenngleich der SVS weiter dominierte. Neuenkirchen fiel nur durch gelbwürdige Fouls auf, bei denen der Schiedsrichter aber die Karte in der Tasche behielt.

Die zweite Halbzeit begann mit einer Großchance für Patrick Rudolph. Er hatte den SuS-Keeper schon umspielt, traf dann aber aus spitzem Winkel nur das Außennetz. Falkowski hebt gerade immer wieder den unbedingt Willen seiner Kicker hervor. Bestes Beispiel dafür war die Führung: Marc Schröter wurde an der Strafraumlinie zwar gefoult, legte den Ball aber doch noch mit letzter Kraft Malte Grumann auf, der unhaltbar einschoss.

Wenn es einen Wettbewerb um die „Vorarbeit des Jahres“ gäbe, hätte ihn Marek Klimczok am Sonntag gewonnen, denn diese Aktion war noch schöner als alle vier Tore zusammen. Er nahm in der 56. Minute den Ball im Lauf aus der Luft mit links an, verarbeitete ihn gleich volley und beförderte ihn mit Gefühl auf den zweiten Pfosten. Dort köpfte Malte Grumann sein zweites Tor.

Neuenkirchen hatte bis dahin nicht mehr offensiv stattgefunden und tat es auch weiterhin nicht. Mit Kombinationsfußball kamen sie nicht mehr über die Mittellinie, weil die Schermbecker schon im Mittelfeld aggressiv die Zweikämpfe gewannen. Die langen Bälle verpufften ebenfalls wirkungslos, und wenn mal ein Gästespieler an die Kugel kam, waren gleich zwei Schermbecker da, um ihn zu bremsen.

Die Schermbecker hatten hingegen noch mehrmals einen Treffer auf dem Fuß. So stand Dominik Milaszewski bei seinem Treffer denkbar knapp im Abseits.

SVS: Krückemeier, Helling, Klimczok, Zugcic, Schröter, Milaszewski, Grumann (72. Kevin Rudolph), Hodzic, Poch, Patrick Rudolph, Niewerth (85. Grodzik).

Tore: 0:1 0:1 Janning (7.), 1:1 Inenguini (Eigentor, 17.), 2:1 Grumann (52.), 3:1 Grumann (56.).

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