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Preußen behalten im Derby die Oberhand – Die Ergebnisse

Kreisliga-Fußball in Lünen

Das war wichtig! Die A-Liga-Fußballer des TuS Niederaden haben bei Schlusslicht Billmerich am Sonntag einen enorm wichtigen Sieg eingefahren und sich dadurch auf einen Nichtabstiegsplatz positioniert. Das Lüner Lokalderby entschied der SV Preußen Lünen gegen BW Alstedde am Sonntag mit 4:1 für sich.

von Niklas Dvorak

Lünen

, 13.05.2018
Preußen behalten im Derby die Oberhand – Die Ergebnisse

Maurice Goebel (l.) setzte sich in dieser Szene gegen Jannik Audehm durch. © Foto: Günther Goldstein

Kreisliga A2 Unna-Hamm
FC TuRa Bergkamen – Westfalia Wethmar U23 1:5 (1:3)

Mit der ersten richtig guten Chance in der Partie trafen die Wethmarer zum 1:0. Nach Vorlage von Flemming Orlowski stand Dominik Ciernioch am zweiten Pfosten frei und drückte den Ball über die Linie (10.). Zehn Minuten später lenkte TuS-Keeper Niklas Dvorak einen Freistoß von Pascal Kupfer an die Latte. Im Gegenzug erzielte Tim Cillien nach Vorlage von Sören Dvorak den zweiten Treffer der Partie (21.). Noch vor der 30-minütigen Gewitterpause konnten die Gastgeber in Person von Jörg Plattfaut den Anschluss markieren (25.). Wethmar zeigte sich wenig geschockt, nach der Pause stellte Ismail Simsek den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her (38.). „Das Tor war der Knackpunkt. Danach spielten wir wieder befreit auf“, so TWW-Co-Trainer Benjamin Fasse.

In der Schlussphase erhöhte die Westfalia noch das Ergebnis. Lennard Langenkämper traf nach der Ecke von Dvorak. Sören Dvorak erzielte den schönsten Treffer der Partie in der Nachspielzeit. Sein Freistoß schlug unhaltbar im langen Eck ein (90.). „Es war heute eine sehr, sehr gute Teamleistung. Alle haben die richtige Einstellung an den Tag gelegt. Taktisch und spielerisch haben wir gut agiert“, so Fasse.

TWW: N. Dvorak – Simsek, Jankort, Bremer, Langenkämper, S. Dvorak, Pella, Orlowski (46. Giesebrecht), Ciernioch (78. Albrecht), Cillien (89. Resch), Hane
Tore: 0:1 Ciernioch (10.), 0:2 Cillien (21.), 1:2 Plattfaut (25.), 1:3 Simsek (38.), 1:4 Langenkämper (87.), 1:5 Dvorak (90.)

Billmerich – TuS Niederaden 0:5 (0:3)

Es bleibt spannend im Kampf um den Klassenerhalt in der Kreisliga A2 Unna-Hamm. Durch den 5:0-Sieg des TuS Niederaden bei Billmerich kletterte das Team in der Tabelle nach oben. Aktuell hat es zwei Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz, der jetzt vom VfK Weddinghofen eingenommen wird.

Die Gegebenheiten in Billmerich waren alles andere als einfach für Niederaden. „Wir wussten was für ein Platz uns erwartet und haben diese Situation aber super angenommen“, sagte Trainer Stefan Urban. Niederaden wusste auch, dass Billmerich vor allem mit langen Bällen torgefährlich ist. „Wir waren von Beginn an präsent, waren wach und haben die Zweikämpfe angenommen. Mit schön spielen war auf diesem Platz nichts. Wir müssen aber auch nicht schön spielen. Die Punkte alleine sind entscheidend“, so Urban. Dem Coach freuen die drei Zähler, aber auch, dass seine Mannschaft zu Null spielte: „Das tat einfach mal gut.“

Niederaden erspielte sich gute Möglichkeiten. Florian Hans eröffnete mit seinem Tor zum 1:0 den Torreigen. Mark Hilgert köpfte schließlich nach einer Ecke das Leder zum 2:0 ins Tor. Dominik Hans erhöhte kurz vor Pausenpfiff auf 3:0. Für das Tor des Tages sorgte nach Wiederanpfiff Marvin Müller, der das Leder ins rechte Eck hämmerte. Patrick Neumann sorgte schließlich für den 5:0-Sieg.

TuSN: Möller – Hilgert, F. Hans, Neumann (71. Gastmeister), D. Hans, Althoff (75. Dobler), Kowalski, Schulze Beckinghausen (81. Adam), Williamson, Müller, Hübner
Tore: 0:1 F. Hans (18.), 0:2 Hilgert (33.), 0:3 D. Hans (41.), 0:4 Müller (46.), 0:5 Neumann (61.)

GS Cappenberg – SV Frömern 0:3 (0:3)

Gleich nach zwölf Minuten zappelte der Ball im Netz von GSC-Keeper Philipp Grenigloh. Trainer Patrick Osmolski wähnte Frömerns Torschützen allerdings im Abseits. Beim zweiten Treffer für die Gäste schrie Grenigloh: „Torwart“, erwischte den Ball aber nicht. Stattdessen köpfte Frömerns Thomas Bartling zum 0:2 (25.) ein.

Auch beim dritten Treffer leistete GSC Schützenhilfe. Bei einer Flanke in den Strafraum grätschte Diedrich Grass in den Ball und spitzelte ihn ins eigene Tor (35.). Erst nach dem Wechsel spielte der Gastgeber mit, war auf dem Platz präsenter. Allerdings blieben die Grün-Schwarzen ohne echte Torchance. Durch die Niederlage rutscht GSC auf Rang acht ab. Osmolski hofft nun auf einen Heimsieg am Pfingstmontag gegen Niederaden.

GSC: Grenigloh - Holtze, Augustin (46. Drews), Becker, Stasch, Kwiatkowski, Drees, Wißmann, Pestinger, Stiens, Grass
Tore: 0:1 (12.), 0:2 (25.), 0:3 Eigentor Grass (35.)

Kreisliga A2 Dortmund
SV Preußen Lünen – BW Alstedde 4:1 (2:0)

Steven Koch, Trainer der Preußen, war nach dem Abpfiff zufrieden: „Das waren wichtige Punkte für uns. Wir haben unterm Strich ein gutes Spiel abgeliefert.“ Seine Mannschaft stand zu Beginn sehr kompakt und wartete zunächst ab, was Alstedde machte. „Am Ball waren wir aber zu jeder Zeit sicher“, sagte Koch.

Durch einen gut eroberten Ball von Christian Kinder wurde das erste Tor der Preußen eingeleitet. Kinder passte auf Maurice Adamsky, der wiederum das Leder auf Lukas Kleine-Bernink weiterleitete. Kleine-Bernink brachte die Kugel dann ins gegnerische Gehäuse unter – 1:0. Beim 2:0 für die Preußen spielte Kai Schinck das Leder auf Kinder quer, der letztendlich vollendete.

In Halbzeit eins musste BWA bereits dreimal wechseln. Nach nur drei Minuten foulte Schinck Alsteddes Keeper Thorben Krause. Er konnte nicht mehr weiter spielen und musste sogar ins Krankenhaus. In der 37. Minute nahm Trainer Andreas Hermes Jannik Audehm, der rotgefährdet war, runter. Kurz vor der Pause verletzte sich dann noch Daniel Klaschik ohne Fremdeinwirkung am Oberschenkel. Demnach musste Hermes zur Pause umstellen. „Die Auswechslungen haben uns in die Karten gespielt“, sagte Koch.

Nach der Pause kämpfte BWA aber weiter und verkürzte durch Adam Celebi zum 1:2. Die Preußen schraubten das Ergebnis aber auf 3:1 in die Höhe. Kleine-Bernink wurde auf der Flügel-Position gut in Szene gesetzt. „Da hat er nach dem zweiten Kontakt bereits abgeschlossen. Dass der Ball reinging, war auch mit Glück verbunden“, sagte Koch. Das 4:1 fiel dann nur wenig später durch Adamsky. „Wir hatten ein, zwei dicke Chancen, die wir nicht gemacht haben. Der Spielverlauf war aus unserer Sicht ungünstig. Dennoch hat Preußen verdient gewonnen“, zeigte sich Hermes fair.

SVP: Pelka – Beck, Cybart, Goebel, Kleine-Bernink, Schinck, Kinder, Adamsky, Schulz, D. Serges, S. Serges
BWA: Krause (5. Kosche) – Audehm, Kirchhoff, Ekici, Celebi, Cicek, Stojak, Markowski, Koczy, Klaschik, Hartmann
Tore: 1:0 Kleine-Bernink (8.), 2:0 Kinder (43.), 2:1 Celebi (73.), 3:1 Kleine-Bernink (75.), 4:1 Adamsky (85.)

NK Zagreb – VfB Lünen 2:2 (1:1)

„Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft“, sagte VfB-Coach Mark Bördeling. In der ersten halben Stunde dominierten die Gäste das Spiel und belohnten sich mit dem Treffer durch Andre Richter (25.). Doch kurz vor der Pause ließen die Süder nach. Zagreb nutzte dies und erzielte durch Dario Obrenovic. Nach der Ampelkarte wegen Meckerns für Marcel Riepert ging es für VfB nur noch zu zehnt weiter. „Kurz vor der Pause haben wir den Faden verloren“, so Bördeling.

Nach dem Seitenwechsel brachte Josip Duspara die Gastgeber in Führung (58.). Jedoch zeigten die Lüner eine starke Leistung und kämpften sich mit einem Mann weniger zurück ins Spiel. In der Schlussphase verpasste Christian Voßschmidt erst noch den Ausgleich, machte es dann aber ein paar Minuten später besser und setzte den 2:2-Endstand zehn Minuten vor dem Ende. „Der zweite Gegentreffer war sehr bitter. Wir haben sehr wenig zugelassen. Zagreb hat in der zweiten Hälfte die einzige Torchance zum 2:1 genutzt. Wir haben aber nicht aufgegeben und eine starke Leistung gezeigt“, so Bördeling abschließend.

In der Tabelle stehen die Lüner auf dem sechsten Tabellenrang. Der Klassenerhalt ist schon länger in trockenen Tüchern und nach oben gibt es für die Jungs von Trainer Mark Bördeling auch nichts mehr zu holen.

VfB: Lemke – Schulze-Twenhöven, Richter (77. Woestmann), Riepert, Voßschmidt, Scheuren, Garcia-Rodriguez, Schulze-Weiling (88. Wiesjahn), Linz, Schmidt (79. Skubich), Bozkurt
Tore: 0:1 Richter (25.), 1:1 Obrenovic (37.), 2:1 Duspara (58.), 2:2 Voßschmidt (80.)
Bes. Vorkommnisse: Gelb-Rote Karte gegen Marcel Riepert (44.) wegen Meckerns

Lüner SV II – Westf. Wickede II 2:3 (1:1)

„Das war ein ganz schwaches Spiel von beiden Mannschaften. Wir waren insgesamt nicht auf der Höhe, haben uns dem Gegner angepasst“, sagte LSV-Trainer Kadir Kaya nach dem Spiel. Die erste Viertelstunde gefiel dem Lüner allerdings. Da ging seine Mannschaft auch durch Furkan Kiymaz in Front (20.). Nach und nach bauten die Lüner allerdings ab. „Wir haben dumme Gegentore kassiert“, sagte Kaya. Wickede drehte das Spiel auf 1:2, Büyükdere traf wiederum zum 2:2 (64.), Wickede hatte allerdings noch einen Pfeil mehr im Köcher und schlug kurz vor Schluss eiskalt zu.

LSV: Acar – Gülec, Koschnik, Yilmaz (74. Mbavaidi), Basic (74. Klapper), Tikici, F. Kiymaz, Röll, R. Kiymaz, Büyükdere, Cirak
Tore: 1:0 F. Kiymaz (20.), 1:1 (35.), 1:2 (48.), 2:2 Büyükdere (64./FE), 2:3 (85.)