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PSV Bork im Fernduell um den Klassenerhalt

Abstiegskampf beim PSV Bork

Ein Sieg – und der PSV hätte sich aller Abstiegssorgen entledigt. Kontrahent BR Billmerich will dagegenhalten. Siegt der PSV nicht, werden bange Minuten folgen. Denn der PSV will sich während der Partie nicht über Spielstände auf anderen Plätzen informieren.

Bork

25.05.2018
PSV Bork im Fernduell um den Klassenerhalt

Vergangenes Jahr gab es Entscheidungsspiele um den Aufstieg, diesmal gibt es ein Finale um den Abstieg: Julien Köppeler (r.). © Fleckmann

Im Abstiegskampf der Fußball-Kreisliga A2 Unna-Hamm wird der PSV Bork nur auf sich gucken. Keine Zwischenstände aus Unna, wo der punktgleiche VfK Weddinghofen gegen Rot-Weiß II spielt. Die Borker haben deswegen auch kein Personal abgestellt, um die parallelen Ereignisse auf der Anlage am Südfriedhof in Unna zu beobachten.

„Uns interessiert das nicht“, sagte der Sportliche Leiter Jochen Glischinski am Freitag. Und auch Trainer Thorsten Fischmann richtet den Blick nicht zum VfK Weddinghofen. „Das wollen wir gar nicht. Wir wollen, dass es in unserem Spiel entschieden ist. Die anderen sollen machen, was sie wollen“, sagte Fischmann vor dem Spiel am Sonntag (15 Uhr, Waldstraße 19, Unna). Mit einem Sieg beim abgeschlagenen Schlusslicht BR Billmerich hat der PSV Bork die Klasse gehalten, weil er den besseren Vergleich gegenüber Weddinghofen hat. Aus Billmerich wird aber Gegenwehr kommen, kündigte BRB-Sportchef Jürgen Schmidt am Freitag an. „Wir haben die letzten Spiele nichts hergeschenkt und haben den Ehrgeiz, wieder etwas zu holen. Und das wird auch im letzten Spiel so sein“, sagte er.

Damit hatte auch Fischmann immer wieder gerechnet. Die Trainingswoche vor dem Saisonfinale war deswegen anders als in den vergangenen Wochen. „Wir haben Dienstag nicht trainiert, sondern uns in der Kabine eingeschlossen und einvernehmlich die taktische Ausrichtung besprochen“, sagte Fischmann vor seinem Abschiedsspiel als Borker Interimstrainer. In der zweiten Einheit habe er dann viele Einzelgespräche geführt. „Wir haben alles gemacht, was wir tun können. Jetzt müssen wir liefern.“ Fischmann kündigte an, dass der PSV mit zwei Spitzen agieren will. In Halbzeit eins wird Robin Grund einer der beiden Stürmer sein. „Er hat sich bereit erklärt, zu helfen“, sagte Fischmann und wertete es als „positives Signal“, dass Grund unmittelbar vor seinem Urlaub eine Hälfte Gas geben möchte. Wer neben ihm von Beginn an stürmt, ließ Fischmann noch offen. Joshua Schubert und Patrick Radtke fehlen, Topstürmer Sebastian Kramzik ist bekanntlich gesperrt.

Bork braucht ein Tor mehr als Billmerich, sonst droht am Ende noch eine Zitterpartie durch Warterei auf das Ergebnis aus Unna. Das Fernduell ist das einzige spannende der Liga. Wobei es Fernduell eigentlich nicht richtig trifft. Die Sportplätze liegen nur fünf Kilometer auseinander. Fischmann: „Mich mit einer Niederlage und einem Abstieg zu verabschieden, will ich mir nicht antun.“