Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Jakschik rechnet mit motivierten Gegnern

Malte Jakschik aus dem Deutschlandachter im Interview

Für Malte Jakschik ist Jubiläum: Seit fünf Jahren ist er fester Bestandteil des Deutschland-Achters. Angefangen hat er mit Rudern beim RV Rauxel. Der Achter wurde Welt- und Europameister und blieb in jedem Rennen ungeschlagen. Am Wochenende fand das erste Weltcup-Rennen statt. Wir sprachen mit Malte Jakschik über das Verhältnis zum Team und seine Verbindung zum RVR.

von Johannes Bauer

Castrop-Rauxel

, 05.06.2018
Jakschik rechnet mit motivierten Gegnern

Malte Jakschik (4.v.r.) im Achter des Deutschen Ruderverbandes. Am vergangenen Wochenende hat die neue Weltcup-Saison im serbischen Belgrad begonnen. Mit uns sprach er über das, was er sich erhofft – und wie er eine Vereins-Kooperation von RV Rauxel und Waltrop einschätzt. © picture alliance / Caroline Seid

Herr Jakschik, wie groß war Ihre Erleichterung, wieder im Achter zu sein – und wie groß die Vorfreude, mit der gleichen Besatzung wie im Vorjahr an den Start zu gehen?

Aufgrund meiner guten Ergebnisse im Frühjahr und dem Titel im Zweier ohne Steuermann mit Richard Schmidt habe ich mit der Nominierung gerechnet. Ich freue mich, dass die Crew aus dem letzten Jahr zusammenbleibt. Aber weil sich jeder individuell verbessert hat, war das keine Überraschung.

Wächst da gerade ein Team zusammen, das auf Jahre unschlagbar sein könnte?

Es ist immer eine große Last, wenn man das behauptet. Die letzte Saison war super, aber einmalig. Die anderen Teams sind jetzt umso motivierter.

Neben der Besatzung wurde auch Trainer Uwe Bender in seiner Arbeit bestätigt. Wie ist sein Verhältnis zum Team?

Er geht viel auf die Sportler ein und fragt nach unserer Meinung. Deshalb ist die Arbeit mit ihm sehr angenehm.

Nach dem Sieg zum Weltcup-Start: Wer ist diese Saison Ihr größter Konkurrent?

So früh in der Saison ist das schwierig zu sagen. Die Polen waren bei der Hügelregatta sehr stark und mit den Briten und Holländern ist immer zu rechnen.

Viele Wettkämpfe, wenig Zeit daheim. Wann waren Sie das letzte Mal beim RV Rauxel?

Leider länger nicht. Dabei versuche ich, regelmäßig vorbeizuschauen. Vielleicht schaff ich’s zum Sommerfest.

Bei den Frauen bilden der RV Rauxel und Waltrop dieses Jahr in der Bundesliga einen gemeinsamen Achter. Gut so?

Wenn beide Vereine nicht genug Leute haben, ist eine Kooperation eine gute Sache. Der zeitliche Aufwand ist enorm. Deshalb ist der letzte Achter bei den Männern ja auseinandergegangen.

Bekommen Sie mit, welche Talente beim RV Rauxel heranreifen und wer eines Tages in Ihre Fußstapfen treten könnte?

Um das selbst zu beurteilen, habe ich zu wenig Einblick. Aber der Trainer der Junioren Michael Palisaar ist mein bester Kumpel von früher. Der erzählt mir ab und zu, wer sich gerade besonders gut schlägt.

Sie studieren im Master Maschinenbau. 2019 könnten Sie fertig sein, ein Jahr später bei Olympia an den Start gehen: Wie realistisch ist das für Sie?

Das wäre natürlich traumhaft, aber dafür müsste alles stimmen. In erster Linie bin ich zufrieden, wenn dieses Jahr genauso gut für mich läuft, wie das letzte.

Jetzt lesen

Jetzt lesen

Lesen Sie jetzt