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Wehmeier: "Turnier ist nur ein bedingter Gradmesser"

Fußball-Stadtmeisterschaft

SCHWERTE Die Zuschauerzahlen haben gestimmt, die sportlichen Leistungen der Schwerter Fußball-Clubs ebenfalls. Entsprechend blickt man nach zehn Tagen Stadtmeisterschaft in viele zufriedene Gesichter. Mit RN-Mitarbeiter Bastian Bergmann sprach Ralf Wehmeier, Präsident von Ausrichter TuS Wandhofen, über seine Eindrücke der Titelkämpfe, den Modus und mögliche Tipps.

von Von Bastian Bergmann

, 09.08.2010
Wehmeier: "Turnier ist nur ein bedingter Gradmesser"

Ralf Wehmeier, Präsident des TuS Wandhofen, war am Walkie Talkie in Kontakt mit der Turnierleitung. Er ist mit den Stadtmeisterschaften vollauf zufrieden.

Herr Wehmeier, wie fällt Ihr Fazit mit zwei Tagen Abstand aus? Wehmeier: Alles, was wir geplant und uns vorgenommen hatten, ist uns in der Umsetzung gelungen. Das Wetter war natürlich das einzige, was wir nicht beeinflussen konnten. Wir wollten eine bunte Stadtmeisterschaft mit vielen Gelegenheiten zum Essen und Trinken, und dass die Zuschauer sich auf den Sport konzentrieren können. Das hat sehr gut geklappt. "Westhofen ist der verdiente Sieger"Wie lautet Ihr Urteil über die sportlichen Leistungen?Wehmeier: Das Niveau war wirklich gut. Im Finale standen sich mit Westhofen und Hennen zwei sehr gute Mannschaften gegenüber. Wenn man das gesamte Turnier betrachtet, hat Westhofen den Sieg absolut verdient. Auch wenn man Geisecke nicht vergessen darf, die ein tolles Turnier gespielt haben. Sie hätten den Weg ins Finale auch verdient gehabt.Gab es auch Enttäuschungen?Wehmeier: Der ETuS/DJK Schwerte hat für mich sportlich enttäuscht. Auch von Ergste hätte ich mehr erwartet. Aber wer weiß, wie da der Stand der Vorbereitungen ist. Das ist das Turnier manchmal nur ein bedingter Gradmesser."Haben uns an die offiziellen Vorgaben gehalten"Wie sieht es mit der Diskussion um den Spielplan aus?Wehmeier: Ich möchte an dieser Stelle gerne erklären, warum am Finaltag zwischen den beiden Spielen so viel Pause war. Das hängt mit der offiziellen Turnierordnung zusammen. Die ist so vom Stadtsportverband erlassen worden. Darin steht, dass die Finalspiele mit Verlängerung und Elfmeterschießen absolviert werden. Dementsprechend viel Zeit muss man einplanen. Wir haben uns also nur an die offiziellen Vorgaben gehalten. Natürlich kann man darüber diskutieren, aber das muss in einem anderen Rahmen in der Fachgruppe Fußball geschehen.Haben Sie weitere Anregungen und Tipps für die kommenden Ausrichter?Wehmeier: Dass wir es lieber auf unserem eigenen Platz ausgerichtet hätten, ist klar. Aber der VfB Westhofen hat uns alle Türen geöffnet und dafür möchte ich mich herzlich bedanken. Die Kooperation hat hervorragend geklappt. Ich möchte ansonsten keine Ratschläge geben. Unsere lange Planung hat sich gelohnt. Wir hatten 15 Helfer, die jeden Tag, zehn Tage lang, am Platz waren. Das ist außergewöhnlich. Zudem hatten wir insgesamt 1500 zahlende Zuschauer und knapp 2500 Zuschauer insgesamt - das spricht für uns.

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