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Werden die Fußballkreise neu geordnet?

SCHWERTE Am Rande einer Versammlung der nördlichen Dortmunder und der Lüner Klubs innerhalb des Fußballkreises Dortmund hat Kreisvorsitzender Jürgen Grondziewski auch über Entwicklungen informiert, die in der Struktur-Kommission des Verbandes angedacht worden sind und die auch für die heimischen Vereine Konsequenzen haben könnten. Es geht um die Grenzen der Fußballkreise.

von Von Bernd Janning und Michael Dötsch

, 06.11.2007

Danach sollen diese Grenzen mit denen der politischen Kreise identisch sein. Grondziewski, der der Kommission als Kreisvorsitzender angehört, betonte aber, "dass noch keinerlei Entscheidungen gefallen sind".

Überträgt man das Modell auf die Ruhrstadt, könnte es also sein, dass künftig alle Schwerter Vereine den Kreis Dortmund bzw. Iserlohn verlassen und im Kreis Unna spielen, zu dem Schwerte auch politisch gehört.

Ob dies wirklich so kommt, bleibt abzuwarten, denn es gibt doch einige große Fragezeichen, wie auch Grondziewski einräumte: "Wir müssen alles nüchtern und sachlich beraten. Da steckt so viel hinter", sagt der Kreisvorsitzende.

So darf man bezweifeln, ob es wirklich Sinn ergibt, dass ein C-Ligist oder auch Jugendmannschaften aus Schwerte auf Kreisebene in den Lüner Norden, nach Selm oder Werne reisen müssen.

Grondziewski betonte, dass es bei dieser Neuordnung noch keinen genauen Terminplan gebe, damit ein Start zur Saison 2009/2010 kein Thema sei. Der Kreisvorstand Dortmund wird sich mit dieser Thematik auf einer Sitzung am 21. November beschäftigen.

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