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Werner SC beweist gegen den TuS Altenberge Moral

Fußball: Landesliga 4

Der Fußball-Landesligist Werner SC hat gegen den TuS Altenberge einen 0:2-Rückstand gedreht. Am Ende stand es 2:2. Es war sogar noch viel mehr drin.

Werne

, 19.08.2018
Werner SC beweist gegen den TuS Altenberge Moral

Die Torschützen unter sich: Daniel Durkalic und Yannick Lachowicz machten aus einem 0:2 ein 2:2.Felgenträger © Helga Felgenträger

Werner SC – TuS Altenberge 2:2 (0:1)

Florian Reckels blieb auch nichts anderes übrig, als die Leistung des Werner SC anzuerkennen. Am Ende hätte sich seine Truppe über eine Niederlage nicht beschweren dürfen. Und das nach einer 2:0-Führung. „Unterm Strich hat Werne ganz klar den Punkt verdient. Kompliment an den Gegner, der uns in der zweiten Halbzeit teilweise in der eigenen Hälfte eingeschnürt hat“, sagte Altenberges Coach. Am Ende sei es Schlussmann Joel Diekamp gewesen, der den Punkt festgehalten hätte.

Und in der Tat, Diekamp stand in den letzten zwanzig Minuten tatsächlich im Mittelpunkt. Der WSC drückte, hatte zahlreichen Chancen. Altenberges Konter verpufften zumeist am Sechzehner, dann ging es wieder ganz schnell in Richtung Diekamp.

Die Aktionen des WSC waren zu diesem Zeitpunkt alle sehr gut herausgespielt. „Offensiv haben wir sehr gut gespielt“, so WSC-Trainer Lars Müller, der die Moral der Mannschaft hervorhob, nach einem 0:2-Rückstand noch einmal so zurückzukommen.

Werner SC beweist gegen den TuS Altenberge Moral

Wernes Jannik Prinz (M.) war gegen Altenberge so etwas wie der stille Held: Er ging in unzählige Kopfballduelle und rieb sich in Zweikämpfen auf – hatte so einen gehörigen Anteil am Comeback nach dem 0:2-Rückstand. © Helga Felgenträger

Die Tore für Altenberge sind schnell erzählt: Das 1:0 in der 24. Minute war ein verunglückter Schuss. Jakob Schlatt traf aus circa 13 Metern den Ball eher mit dem Schienbein als mit dem Fuß, sodass die Flugbahn des Spielgerätes WSC-Keeper Henrik Pollak völlig überraschte und der Ball als Bogenlampe im Tor hinter ihm landete.

Auch das 2:0 erzielte Schlatt, diesmal genau getimt per Kopf. Aus vollem Lauf heraus wuchtete er eine Flanke ins Netz. Wernes Verteidiger Zoran Martinovic verschätze sich dabei und ließ hinter ihm Schlatt einköpfen – es war die 65. Minute und im Endeffekt die beiden einzigen Chancen für Altenberge.

Großchancen erspielte sich bis dahin der WSC aber auch nicht. Immer fehlte etwas, entweder die Genauigkeit wie bei Niclas Beckerlings Schuss (23.), oder es kam jemand einen Schritt zu spät (27.) oder ein gegnerischer Spieler grätschte den Ball im letzten Moment aus der Gefahrenzone – beide Male wäre Daniel Durkalic der Torschütze gewesen.

So mussten die rund 130 Zuschauer bis zur 70 Minuten warten, bis ein Tor für Werne fiel. Diesmal belohnte sich Durkalic: Aus der Drehung schoss er den Ball unhaltbar in die linke untere Ecke. Genau dort schlug der Ball nur zwei Minuten später erneut ein: Yannick Lachowicz drehte zum Jubel ab.

Dann folgte die große Schlussoffensive. Beckerling legte den Ball am kurzen Pfosten vorbei (78.), Jannik Prinz traf nur den selbigen (86.) und in der 87. Minute scheiterte erneut Beckerling an Diekamp. In der Schlussoffensive mit dabei: Neuzugang Robin Przybilla, der zwar an einigen Szenen beteiligt war, aber in so kurzer Zeit, er stieg am Freitag erst ins Training ein, noch keine richtigen Akzente setzen konnte.

Mit den Auswechselungen tat sich Müller am Sonntag schwer: „Es ist ein gutes Zeichen, wenn du zwar frischen Wind ins Spiel reinbringen willst, aber nicht weißt, wenn du auswechseln sollst, weil alle gut spielen“, erklärt Müller.

Teams und Tore

Werner SC: Pollak - Martinovic, Simon, Stöver, Seifert (64. Foroghi), Oh, Y. Lachowicz, Beckerling, Prinz, Dukalic, Saado (76. Przybilla)
Tore: 0:1 0:2 beide Schlatt (24., 65.), 1:2 Durkalic (70.), 2:2 Lachowicz (72.)

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