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Werner SC holt nach Rückstand einen Punkt

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In der Bezirksliga 8 ist es spannend: Vor dem Spieltag trennten nur vier Punkte die Plätze eins und drei. Der Werner SC hätte mit einem Sieg unter Umständen die Spitze übernehmen können, spielte gegen TuRa Bergkamen aber nur unentschieden. Die Punkteteilung war trotz des deutlichen Abstands der beiden Teams in der Tabelle verdient.

WERNE

, 28.11.2014
Werner SC holt nach Rückstand einen Punkt

Für den Werner SC (grau) reichte es gegen Bergkamen nur für einen Punkt.

Michael Rockel, Bastian Schöpper (63. Kai Wintjes), Leon Heese, Hisham Saado, Chris Thannheiser, Marc Schwerbrock, Daniel Durkalic, Necati Bacak (78. Janis Leenders), Oliver Winter, Joel Simon, Dennis Seifert

Sebastian Treppe, Maik Torka, Cihad Gün, Cengiz Duman, Aziz Ramazan Hasan (87. Coskun Bayir), Matthäus Paracz, Daniel Berndt, Ufuk Türkkan, Emre Gül (90+1. Tobias Jahncke), Matthias Freyermuth, Damian Manka

Dominic Nosing

0:1 Manka (52.), 1:1 Durkalic (67.)  

Und Schluss. Die Gäste nehmen verdientermaßen einen Punkt aus Werne mit. Ihr engagiertes Auftreten wurde belohnt. Der WSC hat zu wenig zwingende Torchancen erspielt.

TuRa wechselt noch einmal aus: Tobias Jahncke kommt für Gül.

Dominic Nosing zeigt vier Minuten Nachspielzeit an.

Die Gäste wechseln aus: Hasan geht, Coskun Bayir kommt für die letzten paar Minuten.

Durkalic bringt den Ball in die Mitte, der eingewechselte Leenders springt knapp darunter her. Aber es gibt immerhin Freistoß für den WSC. Durkalic war zu sehr bedrängt worden.

Wieder werden die Gäste gefährlich: Hasan wird steil geschickt und taucht alleine vor Rockel auf. Zum Glück für die Hausherren schiebt er den Ball aber am Tor vorbei.

Werne wechselt zum zweiten Mal. Janis Leenders darf mitmachen, Necati Bacak geht duschen.

TuRa-Coach Andreas Bolst hat es übertrieben mit seinem Einsatz am Spielfeldrand. Schiedsrichter Nosing verweist ihn aus dem Innenraum.

Auch in den Zweikämpfen geht es jetzt heftig zur Sache. Fast immer liegt ein Spieler am Boden. Die Emotionen an der Seite kochen auch hoch.

Die Gäste machen weiter Druck, wieder über Emre Gül. Der kleine Stürmer nimmt eine Flanke direkt mit der Seite, trifft aber genau die Tormitte. Rockel kann den Ball festhalten. Jetzt ist die Partie richtig spannend geworden!

Riesenchance für TuRa! Jetzt ist richtig Tempo in der Partie. Emre Gül läuft allein auf Rockel zu, gerät aber ins Stolpern. Der WSC-Keeper hatte den Ball weggegerätscht. Saado kann den Ball wegschlagen und so die Situation klären. Puh, das war knapp.

Daniel Durkalic erzielt den Ausgleich. Oliver Winter bringt den Ball in den Strafraum und Durkalic trifft aus der Drehung. Werne bleibt trotz des Ausgleichs beim 4-3-3-System.

WSC-Coach Öztürk wechselt zum ersten Mal. Für Bastian Schöpper kommt Kai Wintjes. Daraus ergibt sich eine taktische Umstellung: Werne spielt nun mit Viererkette, Oliver Winter gibt den dritten Stürmer.

Die Partie wird etwas zerfahrener, Bergkamen unterbindet viele Versuche des Werner SC mit kleinen Fouls. So kommen die Hausherren nicht gefährlich vors Tor der Gäste. Mehr als Freistöße aus dem Halbfeld lassen diese im Moment nicht zu.

WSC-Stürmer Daniel Durkalic bekommt den Ball im eigenen Strafraum nicht weg. Manka nimmt den Ball an der Grenze des Sechzehners auf und lässt Rockel mit einem Flachschuss ins rechte Eck keine Chance zur Abwehr.

Jetzt brennt es im anderen Strafraum, auch der WSC kommt zu seiner ersten Chance. Hisham Saado köpft einen Freistoß vors Bergkamener Tor, Thannheiser steht bereit. Aber TuRa-Keeper Trepper ist knapp vor ihm am Ball und klärt zur Ecke.

Der zweite Durchgang beginnt mit einem Paukenschlag: WSC-Torwart Rockel muss retten. Nach einer Ecke kommt Bergkamens Ufuk Türkkan an der Strafraumgrenze zum Abschluss. Sein Flachschuss wird noch abgefälscht. Rockel sieht den Ball erst spät, pariert aber dann mit einem tollen Reflex. 

Und weiter geht's mit den zweiten 45 Minuten. Beide Teams kommen unverändert aus der Kabine.

Und das war auch schon die letzte spannende Aktion der ersten Halbzeit, Schiedsrichter Dominic Nosing pfeift die erste Hälfte ab. Bei winterlichen Temperaturen haben beide Teams wenig Erwärmendes gezeigt. Der WSC tut sich gegen eine gute Abwehr spielerisch schwer. Bergkamen kommt aber auch nicht zu großen Torchancen.

Das hätte die Werner Führung sein können: Missverständnis bei den Gästen, Verteidiger Torka will per Kopf zum eigenen Torwart zurückspielen. Trepper war aber bereits aus dem Tor geeilt, um selber einzugreifen. Mit einer Hand erwischt er den Ball gerade noch - sonst hätte Schwerbrock einfach mit dem Ball ins Tor laufen können.

Joel Simon versucht es aus der Distanz, trifft aber nicht. Am Seitenrand wird diskutiert: "War der nach oben oder nach rechts weiter am Tor vorbei?"

Der WSC tut sich weiter schwer, zu klaren Torchancen zu kommen. Bergkamen verteidigt gut und lässt nicht viel zu. Der Großteil der Partie spielt sich im Moment im Mittelfeld ab.

Schwerbrock tritt zum Freißstoß aus rund 18 Metern an. Er zielt aufs Torwarteck, aber Bergkamens Schlussmann Sebastian Treppe ist auf seinem Posten und lässt sich nicht überraschen. Er hält den Aufsetzer sicher. Aus dem Spiel heraus kommt vom Werner SC bislang noch zu wenig. Die Gäste halten gut dagegen und sind giftig in den Zweikämpfen.

Das war knapp! Joel Simon verlängert eine Ecke von Marc Schwerbrock vom ersten auf den zweiten Pfosten. Dort kommt Bastian Schöpper herangerauscht. Sein wuchtiger Kopfball fliegt knapp über die Querlatte.

Die Gäste haben die erste große Chance der Partie. Zum Glück für die Hausherren trifft TuRa-Stürmer Emre Gül den Ball mit dem linken Fuß nicht richtig. Seine Direktabnahme aus etwa acht Metern kullert direkt in die Arme von Michael Rockel.

Anpfiff, der Ball rollt. Passend zum Wetter läuft der Werner SC in grauen Trikots auf. Die Gäste aus Bergkamen tragen rot-weiß.

Wethmar, Werne und Kemminghausen treffen am 15. Spieltag alle auf Teams aus der unteren Tabellenhälfte. Eigentlich sollten die Top-Drei ihre Aufgaben erfolgreich lösen können und im Gleichschritt ihre Punkte sammeln. Aber das ist ja das Schöne am Fußball: Man weiß vorher nie, ob nicht doch ein Favorit stolpert.

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