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Werner SC ist die Schießbude der Liga

Werner SC

Die Defensive des WSC zeigt sich zu Saisonbeginn löchrig. Auch die Rückkehr von Stammtorhüter Sebastian Treppe brachte nicht die gewünschte Wirkung.

Werne

, 27.08.2018
Werner SC ist die Schießbude der Liga

Die Defensive um Kapitän Joel Simon (l.) präsentiert sich bisher wenig sattelfest. Gumprich © Helga Felgenträger

2:3 gegen Gemen, 2:2 gegen Altenberge, 0:5 gegen Kinderhaus. Allein die nackten Zahlen belegen: Der Fußball-Landesligist Werner SC hat ein Defensivproblem. Mit zehn Gegentoren nach drei Spielen stellt man die Schießbude der Liga. Auch die langersehnte Rückkehr des Stammtorhüters Sebastian Treppe brachte nicht die gewünschte Wirkung. Ganz im Gegenteil. Der erfahrene Schlussmann leitete mit einem Patzer kurz vor der Halbzeit die Niederlage ein. „Das 0:1 geht klar auf meine Kappe. Ein ganz bitterer Zeitpunkt für einen Rückstand. Das hat den Stein ins Rollen gebracht“, gab sich Treppe nach dem Spiel selbstkritisch.

Einen lang getretenen Freistoß hatte der WSC-Torhüter falsch eingeschätzt. Nicht nur bei sich selbst legt er den Finger in die Wunde: „Wir sind als Mannschaft eingebrochen. Es waren zu einem großen Teil sehr vermeidbare Gegentore. Aber wir haben im Kollektiv schlecht verteidigt.“ Bei der Ursachenforschung wird die komplizierte Vorbereitung, die von Verletzungspech begleitet wurde, schnell zum Thema.

Schwierige Vorbereitung wirkt nach

„Eine neuformierte Defensive braucht immer Zeit, um sich einzuspielen. Die hatten wir durch die vielen Ausfälle aber nicht“, so Treppe. Deshalb habe Trainer Lars Müller schon vor dem Bockum-Hövel-Spiel im Training den Fokus auf die Defensivarbeit gerichtet. Die von Müller präferierte Dreierkette wurde am Sonntag durch den Ausfall von Martinovic erneut durcheinander gewürfelt. Immerhin steht Niklas Link zeitnah vor seinem Comeback.

In dieser Woche kann der Werner SC gleich zweimal seine (möglichen) Fortschritte im Defensivverhalten unter Beweis stellen. Schon am Donnerstag, 30. August, empfängt die Elf von Lars Müller im Kreispokal den Westfalenligisten TuS Hiltrup. Am Sonntag folgt das richtungsweisende Spiel gegen Victoria Heiden. „Wir stehen schon sehr unter Druck. Wir brauchen die drei Punkte“, sagt Sebastian Treppe. Ansonsten droht man – ähnlich wie im Vorjahr – schon frühzeitig einem Rückstand hinterherzulaufen. Der Keeper gibt sich kämpferisch: „Wir werden das wegstecken.“

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