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Werner SC verliert gegen TuS Hiltrup

Fußball Kreispokal 2. Runde

Der Werner SC zeigt eine gute Leistung beim 1:3 gegen den Westfalenligisten TuS Hiltrup. Und hat sich damit wenigstens ein bisschen für das vergangene Ligaspiel rehabilitiert.

Werne

, 30.08.2018
Werner SC verliert gegen TuS Hiltrup

Wernes Marvin Stöver klärt hier den Ball. Stöver hatte zudem eine sehr gute Schusschance.Gumprich © Dominik Gumprich

Eine Niederlage schmerzt immer. Aber vielleicht tut die 1:3-Pokalpleite des Werner SC gegen den TuS Hiltrup nicht so weh, da das Spiel am Donnerstagabend gezeigt hat, was die Werner Landesliga-Kicker im Stande sind zu leisten – und das gegen einen Westfalenligisten.

Die Partie dürfte die Fans tatsächlich mit der Mannschaft versöhnt haben. Das 0:5 gegen Kinderhaus in der Liga spiegelt eben nicht den Leistungsstand der Werner wider. Auch Coach Lars Müller zeigte sich zufrieden mit der Leistung seiner Truppe: „Das war mindestens eine Klasse besser als gegen Kinderhaus. Wir haben einfach mehr Fußball gespielt, die Kugel flach gehalten und in der Defensive deutlich besser gestanden.“ Dass der höherklassige Verein natürlich dennoch zu Chancen komme, sei aber auch klar.

Klärungsversuch geht nach hinten los

Viele Chancen, die zu Toren führten, musste sich Hiltrup allerdings nicht erspielen. Beim 1:0 profitierte der Gast von einem unglücklichen Klärungsversuch von Wernes Innenverteidiger Joel Simon, der im Sechzehner den Ball wegschlagen wollte. Sein Schuss traf jedoch Mitspieler Zoran Martinovic, von dessen Rücken der Ball unhaltbar ins eigene Tor abgefälscht wurde – da waren erst fünf Minuten gespielt. Zoran Martinovic stand etwas überraschend in der Startelf. Vor dem Spiel hieß es noch, er sei privat verhindert.

Das frühe Tor spielte dem Tabellenzweiten der Westfalenliga Staffel 1 natürlich in die Karten. Hiltrup ließ den Ball gekonnt in den eigenen Reihen zirkulieren und setzte immer wieder Nadelstiche nach vorne. Wieder war es jedoch der WSC, der beim Torerfolg erheblich Unterstützung leistete. Beim 0:2 (49.) stand die komplette Werner Defensive David Lauretta Spalier und der schloss aus 19 Metern ab – WSC-Keeper Sebastian Treppe war noch mit den Fingerspitzen am Ball. Das 3:0 für Hiltrup in der 63. Minute bedeutete dann später die Vorentscheidung.

Schöner Distanzschuss

Der WSC gab sich aber nicht auf. Jawad Foroghi erzielte mit einen sehenswerten Treffer aus der Distanz das 1:3 (80.). Und plötzlich geriet Hiltrup ins Schlingern, Coach Carsten Winkler wurde an der Seitenlinie richtig laut. Der Gastgeber kombinierte sich bis zum Strafraum immer wieder gut durch – hundertprozentige Chancen entstanden dadurch aber nicht mehr.

Hiltrup trifft nun in der dritten Runde des Pokals auf den A-Ligisten SV Rinkerode, der Westfalia Kinderhaus mit 2:1 bezwang.

Werner SC: Treppe - Stöver, Simon, Martinovic, Oh, C. Lachowicz, Foroghi, Y. Lachowicz, Poggenpohl (69. Beckerling), Saado (Seifert (69.), Przybilla (75. Durkalic)
Tore: 0:1 Martinovic (5./ET), 0:2 Lauretta (49.), 0:3 Maddente (63.), 1:3 Foroghi (63.)

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