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Werner SC will die Woche vergolden

Fußball Landesliga

Der Werner SC will nach dem umkämpften 2:0-Sieg über Viktoria Heiden gegen den BSV Roxel nachlegen. Die große Frage ist, wer steht im Tor?

Werne

, 07.09.2018
Werner SC will die Woche vergolden

Yannick Lachowicz (r.) wird dem Werner SC mit einem Bäderriss lange fehlen. Sein Bruder Colin könnte ihn gegen Roxel vertreten. © Dominik Gumprich

Lars Müller, Trainer des Fußball-Landesligisten Werner SC, wird aus den bisherigen Ergebnissen in der Landesliga 4 nicht so recht schlau. Der Gegner am kommenden Sonntag, der Westfalenliga-Absteiger BSV Roxel, steht exemplarisch dafür. „Sie kassieren zwei hohe Niederlagen gegen Altenberge und Gemen, spielen aber 1:1 gegen Westfalia Kinderhaus, die uns mit 5:0 geschlagen haben. Ich weiß nicht, was das ist“, gesteht der WSC-Trainer.

Es scheint sich das zu bewahrheiten, was Müller und sein Herberner Pendant Holger Möllers vor der Saison prophezeit hatten: Jeder kann in dieser Liga jeden schlagen. Das macht es für die Fußballlehrer nicht gerade leicht, sich auf kommende Gegner einzustellen. „Jeder sucht gerade noch seinen Platz in der Liga. Für uns bedeutet es, dass wir uns noch mehr auf uns konzentrieren müssen“, sagt Müller.

Zweiter Heimsieg anvisiert

Das Spiel gegen den BSV Roxel ist für den WSC die große Chance, mit drei Punkten nachzulegen. Das würde, unabhängig von den anderen Ergebnissen, einen großen Sprung in der Tabelle bedeuten. Dass der WSC den zweiten Heimsieg innerhalb von sieben Tagen anvisiert, daraus macht Lars Müller keinen Hehl: „Wenn man innerhalb von einer Woche zweimal zu Hause spielt, will man auf jeden Fall am Ende besser dastehen als in der Ausgangssituation.“

Damit die Woche vergoldet werden kann, muss sich vor allem die Defensive sattelfester präsentieren. Der Zu-Null-Sieg am Sonntag konnte nicht darüber hinwegtäuschen, dass zwischen den Mannschaftsteilen häufig große Lücken klafften. Nur der herausragenden Tagesform von Sebastian Treppe war es zu verdanken, dass der WSC nicht frühzeitig in Rückstand geriet.

Treppe oder Hoppe?

Ob der Torhüter am Sonntag zwischen den Pfosten stehen kann, ist aufgrund seiner anhaltenden Knieprobleme aktuell noch gar nicht absehbar. Mit Neuzugang Jorma Hoppe stünde sein Ersatz bereit, doch Lars Müller lässt sich noch nicht in die Karten schauen: „Ob Jorma ihn vertreten würde, kann ich noch nicht sagen.“ Mit Yannick Lachowicz (Bänderriss) und Jussef Saado (Urlaub) fallen zwei Stammspieler sicher aus. Für Saado könnte Robin Przybilla sein Startef-Debüt feiern. Aber auch Dominik Hennes könne das spielen, so Müller.

Im Mittelfeld sind Dennis Seifert oder Colin Lachowicz die ersten Kandidaten. Müllers Wahl könnte auch vom System abhängen, das er am Sonntag spielen lässt. „Zu 95 Prozent habe ich mich festgelegt, aber mehr verrate ich nicht“, so Müller, der in Heiden von seinem präferierten 3-4-3 auf ein 4-4-2 wechselte.

Anpfiff: Sonntag, 15 Uhr, Kardinal-von-Galen-Straße, Werne
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