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Westfalenliga 2: Wanne-Eickel ist erneut Favorit

LÜNEN Die Liga hat nicht nur den Namen gewechselt, sondern sie geht auch mit zwei Mannschaften mehr an den Start. Dafür müssen allerdings nach dieser Spielzeit vier Teams in die Landesligen absteigen. Der Meister steigt in die NRW-Oberliga auf. Es geht um die Westfalenliga 2. Über Favoriten und Hintergründe.

von Von Jörg Krause

, 17.08.2008
Westfalenliga 2: Wanne-Eickel ist erneut Favorit

Als Topfavorit gilt auch in dieser Saison der DSC Wanne-Eickel gefolgt vom TuS Erndtebrück. Beide liefen im Vorjahr bereits hinter dem souveränen Aufsteiger SG Wattenscheid 09 als Zweiter und Dritter ein und haben sich erneut verstärkt. Dahinter begann im Vorjahr mit großem Abstand das breite Mittelfeld. Auch diesmal können hier Nuancen entscheiden. Die Liga ist und bleibt sehr ausgeglichen.

Allerdings dürften die SF Siegen 2 und TuRa Rüdinghausen die Plätze vier und fünf nicht wiederholen können. Bei beiden Teams gab es erhebliche qualitative Verluste. Siegen hatte Insolvenz angemeldet. Der Kader der Zweitvertretung wird nun als Erste in der NRW-Liga auflaufen. Auch in Rüdinghausen gab es reichlich Theater, was schließlich sogar mit einem Trainerwechsel kurz vor Saisonbeginn gipfelte. Es geht nur ums überleben. In den Abstiegskampf wird wohl auch der TSV Weißtal wieder verstrickt sein. Nach der Rettung auf der Ziellinie verlor der Club wichtige Stützen an den Nachbarn Erndtebrück.

Ein Aufsteiger mit Ambitionen Für die Aufsteiger SSV Mühlhausen und SpVg Olpe zählt einzig der Klassenerhalt. Beide Clubs wollen sich in der Liga etablieren. Dies gilt auch für den dritten Aufsteiger, dem ASC 09 Dortmund. Den Aplerbeckern ist aber eine gute Rolle zuzutrauen.

Am schwierigsten einzuschätzen sind sicherlich die beiden Absteiger TSG Sprockhövel und Germania Gladbeck sowie der FC 96 Recklinghausen, der aus der Parallelstaffel umgruppiert wurde. Sowohl Sprockhövel als auch Gladbeck sind alte Bekannte in der Liga. Sie haben aber durch den Abstieg auch den Großteil ihrer Kader verloren und müssen einen Neuaufbau starten. Diesen kann man Sprockhövel eher zutrauen, da der Verein über eine ausgezeichnete Jugendarbeit verfügt und Meistertrainer Lothar Huber wieder zurückgeholt hat. Recklinghausen bleibt ein unbeschriebenes Blatt, konnte sich im Vorjahr im Mittelfeld platzieren.

Das breite Mittelfeld Borussia Dröschede, BV Brambauer, SV Herbede und SuS Langscheid/Enkhausen gehen in ihre zweite Saison und werden sich im breiten Mittelfeld einordnen, das aber schon ab Platz drei anfängt. Vorwärts Kornharpen und der SC Hassel werden ihre Augen nach unten richten müssen, um nicht in den Abstiegssog zu geraten.

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