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Westfalia Wethmar erwartet einen aggressiven FC Roj

Fußball-Bezirksliga

Wethmars Trainer Przybilla setzte zur Vorbereitung extra ein Testspiel an.

Wethmar

, 07.09.2018
Westfalia Wethmar erwartet einen aggressiven FC Roj

Auf Arlind Jashanica (r.) und Westfalia Wethmar kommt ein hart umkämpftes Spiel zu. © Sebastian Reith

Die Fußballer des TuS Westfalia Wethmar haben leistungstechnisch einen soliden Saisonstart in die Bezirksliga hingelegt. Lediglich an der Punkteausbeute hapert es noch. Nur einen Zähler aus dem Spiel gegen Alemannia Scharnhorst (0:0) hat die Westfalia bislang auf ihrer Habenseite. Das wollen die Grün-Weißen am Sonntag gegen den FC Roj ändern.

Bezirksliga

FC Roj – Westfalia Wethmar

Roj ist ein sehr unangenehmer Gegner, der auch verbal aggressiv auftritt und „das Spiel zerstören will“, wie Wethmars Trainer Andreas Przybilla sagt. Die Dortmunder sorgten in der vergangenen Saison etwa für Schlagzeilen, als es beim Gastspiel in Brambauer nach Abpfiff zu einer gewaltsamen Rudelbildung kam. Darauf reagierte Roj, in der Rückrunde lief es bei den Spielen des FC schon deutlich ruhiger ab.

Trotzdem logisch, dass Przybilla sich bestmöglich auf den Spielstil des Gegners vorbereiten will. Dafür setzte er extra ein Testspiel gegen den Lüner SV II an, die laut Przybilla „ähnlich spielen“. Da machte der TWW am Donnerstag seine Sache ordentlich und schlug den A-Ligisten mit 5:4. „Wir haben uns darauf vorbereitet“, sagt Przybilla.

Die Westfalia selbst muss aufpassen, dass sie nicht früh in der Saison im Tabellenkeller kleben bleibt, um einer unentspannten Saison zu entgehen. „Ich verspüre keinen Druck“, sagt der Trainer. Dennoch: „Klar müssen wir schnellstmöglich punkten.“

Lorenz Trainer bei Roj

Bei der Mission „Erster Saisonsieg“ kann Przybilla nicht aus dem Vollen schöpfen. Nur 14 Spieler, die richtig fit sind, stehen zur Verfügung. Unter den Ausfällen sind auch zwei wichtige Akteure, „die gut in unser System reinpassen“, wie Przybilla sagt. Wer das ist, wollte er nicht verraten – damit Roj sich nicht darauf einstellen kann.

Auf dessen Trainerbank sitzt mit Manuel Lorenz jemand, der in Lünen bestens bekannt ist. Lorenz trainierte in Lünen bis 2014 unter anderem den BV Lünen, seit diesem Sommer ist er in Roj verantwortlich. „Wir werden den Gegner nicht unterschätzen und wissen was auf uns zukommt“, sagt Lorenz. Er kann aus dem Vollen schöpfen, hatte am Donnerstag 22 Leute beim Training. Er hat noch viele Bekannte in Lünen, erhielt im Vorfeld der Partie viele Nachrichten. „Ich freue mich auf alte Freunde“, sagt Lorenz.


Anpfiff: Sonntag, 15 Uhr, Ebertstraße 26, Dortmund

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