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Wethmar-Trainer: ''Wir sind einen Schritt weiter''

Interview

In der 88. Minute erzielte Dominik Dupke am Sonntag beim TuS Eving-Lindenhorst den Wethmarer 1:0-Siegtreffer. Die Westfalia kehrte dank der gleichzeitigen Niederlage des Werner SC zurück an die Bezirksliga-Spitze. Im Interview spricht Wethmars Trainer Alexander Lüggert über die Spitzenposition und den Titelkampf.

WETHMAR

, 04.11.2014
Wethmar-Trainer: ''Wir sind einen Schritt weiter''

Die Leistung seiner Elf in Eving stimmte Wethmars Trainer Alexander Lüggert nicht zufrieden. Dennoch ist die Westfalia zurück an der Bezirksliga-Spitze - und will diese Position vorerst auch nicht wieder hergeben.

Nicht unbedingt. Später habe ich allerdings gelesen, wer auf Werner Seite alles gefehlt hat. Der WSC, Kemminghausen und auch wir präsentieren sich bisher souverän. Da rechnet man nicht damit, dass jemand patzt.

Davon bin ich immer ausgegangen. Ich habe die Spitze in etwa so erwartet, wie sie sich jetzt darstellt. Einzig Overberge habe ich deutlich stärker eingeschätzt. Kemminghausens Qualität war mir allerdings bekannt. Auswärts profitieren sie von der Unterstützung der Fans. Und sie haben die Möglichkeit, im Winter nachzulegen.

Das Restprogramm ermöglicht es zumindest, erfolgreich zu bleiben. Es ist aber nicht mein unbedingtes Ziel, auf Teufel komm‘ raus die Tabellenführung zu retten. Wir haben jetzt sechs Siege in Serie gelandet. Das ist eine schöne Serie. Und die möchte ich gerne aufrecht erhalten.

Es hat die Kreativität gefehlt, der Spielwitz, die Ruhe am Ball. Wir haben falsche Entscheidungen getroffen. So ein Spiel hätten wir in der letzten Saison wahrscheinlich noch verloren. Jetzt sind wir einen Schritt weiter.

Bei Cody de Grood sind wir auf der sicheren Seite. Er bleibt vorerst definitiv in Deutschland. Auch Florian Juka wird anders als im letzten Jahr wohl bei uns bleiben. Mustafa Mujezinovic wird noch zwei, drei Spiele für uns bestreiten, dann aber zunächst einmal nach Bosnien zurückkehren. Wir müssen sehen, wie wir das regeln. Ich bin aber auch sicher, dass andere Vereine meine Spieler im Blick haben. Wir bereiten uns aber so vor, dass wir unsere Qualität im Winter behalten.

Der Ehrgeiz ist ihr nicht abzusprechen. Ob die Mannschaft das auch als Ziel definiert? Da lasse ich mich überraschen. Mein Ziel bleibt es, jedes Spiel gewinnen zu wollen. Damit bin ich gut gefahren. Den Jungs macht es Spaß, wie es hier abläuft. Wenn das mit dem Erfolg einhergeht, umso schöner.

Eher nicht. Ich hoffe, am 15. November gegen Langschede wieder auf ihn zurückgreifen zu können. Er ist einer der stärksten Spieler der Liga und verschafft uns enorme Flexibilität. Aktuell habe ich 15 Spieler auf einem Level, die alle ihre Qualitäten haben. Das war das Ziel, das ist ein großer Vorteil für uns.

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