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Wethmar erwartet in Dortmund einen mitspielenden Gegner

Fußball-Bezirksliga 8

Trotz des 1:0-Erfolgs in Eving: Die Auswärtspartie vergangenen Sonntag bereitete Bezirksliga-Spitzenreiter Westfalia Wethmar nur wenig Freude. Das Kellerkind mauerte, wollte Wethmar die Lust am Fußball nehmen. Damit rechnet Trainer Alexander Lüggert am Sonntag in Dortmund nicht. Der SuS Oberaden empfängt den VfL Senden.

WETHMAR

, 07.11.2014
Wethmar erwartet in Dortmund einen mitspielenden Gegner

Dominik Dupke vertrat Cody de Grood zuletzt überzeugend. In Dortmund fällt Dupke aus. Dafür kehrt de Grood aber zurück ins Team.

„Das wird Fußball gegen Fußball, mit offenem Visier. Das sollte uns entgegen kommen“, sagt Lüggert. Die Eintracht überraschte zuletzt mit einem 6:3-Sieg beim TuS Hannibal. „Damit habe ich auch nicht gerechnet“, sagt Lüggert, der mit Eintrachts Spielertrainer Dennis Horschig befreundet ist: „Wir haben zusammen studiert, waren Nachbarn in Dortmund.“ Der Tabellenachte kann sich in der Offensive auf die schnellen Alessandro Maglione und Christopher Brezing verlassen. Doch anders als in der Vorsaison, als Wethmar in der Auswärtstabelle im unteren Drittel landete, findet sich die Westfalia auch längst auf fremden Plätzen zurecht. „Das liegt an der höheren Quaität im Kader“, sagt Lüggert. „Wir verhalten uns auswärts cleverer, agieren deutlich konsequenter.“

Wethmars Coach führt das auch auf die gesteigerte Trainingsqualität zurück. Zweimal wöchentlich trainiert er mit bis zu 24 Spielern, da Akteure der U23 mit einbezogen werden. Auch A-Junioren werden über die Trainingsarbeit herangeführt. Zuletzt kehrte auch Mittelfeldstratege Cody de Grood zurück auf den Übungsplatz. Er hat seine Leistenprobleme überwunden und ist eine Option für die Startelf. Vor allem, da sein bisheriger Ersatz Dominik Dupke mit einer Oberschenkelzerrung ausfallen wird. „Dominik hat das hervorragend gelöst“, lobt Lüggert seinen Nachwuchsspieler. Innenverteidiger Bastian Quierung kehrt nach seiner Gelb-Rot-Sperre ebenfalls zurück in die Startformation.

Das Derby in Bergkamen glich einem Offenbarungseid. 0:6 ging Bezirksligist SuS Oberaden unter. Gegen Senden will das Schlusslicht Wiedergutmachung leisten. „Stimmt die Einstellung, haben wir gegen jeden Gegner eine Chance“, sagt Trainer Bernd Schawohl. Stimmt sie aber nicht, droht Ungemach: So wie in Bergkamen, so wie bei der 1:8-Klatsche beim TuS Hannibal. „Einige meiner Spieler haben ein Kopfproblem“, sagt Oberadens Coach. Gegen Topteams wie Werne, Wethmar, Kemminghausen und Dorstfeld agierte der SuS diszipliniert. Gegen die Mannschaften aus dem Keller jedoch nicht. „Senden zeigt ähnlich schwankende Leistungen wie wir“, so Schawohl über den Elften. Oberaden muss wohl ohne Marcel Siedlarek und Torwart Kai Senga auskommen.  

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