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Wie gemacht für den Lüner SV

Fußball-Westfalenliga

Der Lüner SV will seine gute Form mit einem Sieg gegen Neheim erneut bestätigen. Der Spielstil der Gäste spielt dem LSV in die Karten.

Lünen

, 07.09.2018
Wie gemacht für den Lüner SV

LSV-Stürmer Yasin Acar beim Torjubel nach seinem Treffer gegen den BSV Schüren. Acar hat zwar bislang in jedem Ligaspiel getroffen, dennoch wünscht Trainer Mario Plechaty sich, „dass er sich noch öfter belohnt“. schröer (A) © Foto: Patrick Schröer

Der Lüner SV feierte einen gelungenen Saisonstart, liegt mit sieben Zählern aus drei Partien derzeit auf Rang fünf der Fußball-Westfalenliga. Nun gastiert der SC Neheim in Lünen.

Westfalenliga

Lüner SV – SC Neheim

Neheim ist ein Gegner, dessen Spielstil den Lünern eigentlich in die Karten spielen müsste. LSV-Trainer Mario Plechaty sagt zwar: „Neheim ist eine ganz unbequeme Mannschaft, die läuferisch ganz gut ist.“ Aber der aktuell Tabellensiebte steht sehr tief, spielt hin und wieder mit einem „verkappten Libero“, wie Plechaty sagt.

Seiner Elf dürfte der defensive Gegner liegen. Mutige Eins-gegen-eins-Duelle, die es gegen tief stehende Gegner braucht, damit kann der LSV dienen. Mirza Basic, Milan Sekulic, Hakan Uzun und einige weitere Akteure kommen hier problemlos infrage. Einzig Sven Ricke wird am Sonntag keine Option sein, er fällt mit Leistenprobleme mindestens eine Woche aus. Marcel Ramsey, hinter dem noch ein Fragezeichen stand, wir dagegen wohl von Anfang an spielen können. „Wir sind in jedem Spiel in der Lage uns Chancen zu erspielen. Wir werden offensiv spielen, da mache ich mir keinen Kopf“, sagt Plechaty und betont die Stärken seiner Mannschaft.

Defensive im Fokus

Deshalb richtet er das Hauptaugenmerk auch auf einen anderen Mannschaftsteil. „Wichtiger ist, dass wir defensiv wieder besser stehen“, so Plechaty. Beim 2:2 zuletzt gegen Wickede hätte seine Elf zu einfache Gegentore kassiert. Generell bewertet er den ersten Punktverlust der jungen und für die Lüner möglicherweise sehr erfolgreichen Saison positiv: „Wir haben bei einer sehr, sehr starken Mannschaft einen Punkt geholt.“

Entsprechend gut lief auch das Training unter der Woche. Vier Mal trainierten die Lüner. „Die Trainingswoche war sehr gut. Wir wollten uns optimal vorbereiten“, sagt Plechaty. Er schätzt Neheim insgesamt stärker ein als die bisherigen Heimgegner Schüren und Marl. Hat Neheim mal den Ball, gilt es vor allem auf die Konterstärke der Gäste zu achten. Plechaty erwähnt hier explizit Konterspieler Burak Yavuz, der in der Vergangenheit gegen den LSV oft gut aussah. Aber: „Wir sind zuhause eine Macht“, so Plechaty selbstbewusst.

Dessen ist sich auch Neheims Trainer Alex Bruchhage bewusst: „Wenn man sich die Transfers anguckt, sieht man, dass sie gnadenlos zugelegt haben. Da kommt mit Sicherheit die geballte Offensivpower auf uns zu.“ Damit könne Neheim aber umgehen, sagt der Trainer, der auf erfolgreiche letzte Duelle zurückblicken kann. Deshalb fährt Neheim auch selbstbewusst nach Lünen: „Wir müssen uns nicht verstecken. Wir sind nicht das Kaninchen vor der Schlange.“

Anpfiff: Sonntag, 15 Uhr, Schwansbeller Weg 7a, Lünen

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