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Yeni: Sechs Gegentore nach der Pause

CASTROP-RAUXEL Im Duell der türkischen Clubs in der Bezirksliga musste der SV Yeni Genclik eine empfindliche Niederlage hinnehmen. TSK Herne gewann am Fuchsweg klar und deutlich mit 7:1 (1:1). Yeni-Trainer Zeki Terzioglu musste dabei mit ansehen, wie seine Mannschaft zum wiederholten Male in dieser Saison nach einer passablen ersten Hälfte im zweiten Durchgang völlig zusammenbrach.

von Von Jörg Laumann

, 09.12.2007
Yeni: Sechs Gegentore nach der Pause

Burhan Ersin (l.) und Trainer Zeki Terzioglu verstanden sich nicht so gut wie auf diesem Archivfoto. Der Coach (r.) wechselte den Verteidiger aus.

Dabei erwischten die Castrop-Rauxeler auf heimischen Geläuf zunächst den besseren Start. Bereits in den ersten Minuten erspielten sich Cenk Celen, Nizamettin Kerter und der nach seiner Rot-Sperre ins Team zurückgekehrte Yusuf Yaprak hochkarätige Möglichkeiten, waren im Abschluss jedoch nicht konsequent genug. Die Gäste aus Herne, die sich nach einem Saison-Fehlstart in der Tabelle mittlerweile auf den sechsten Platz vorgearbeitet haben, zeigten in der fünften Spielminute, wie man es besser macht: Ein Konter wurde über drei Stationen vor das Tor von Yeni-Keeper Mehmet Akcay getragen, der gegen den Schuss des Herner Angreifers machtlos war. Zunächst stemmten sich die Yeni-Kicker gegen die nun drohende zehnte Saisonniederlage. In der 23. Minute setzte sich Routinier Kerter gegen einen TSK-Abwehrspieler im Strafraum durch und wurde zu Fall gebracht. Den Strafstoß verwandelte Abdelaziz Bouchkhachakh zum 1:1-Ausgleich. Bis zum Seitenwechsel konnten die Gastgeber sich weiter gut in Szene setzen, aber nichts Zählbares verbuchen Nach der Pause, so Terzioglu in der Rückschau, „brachen dann alle Dämme“.Die Nerven liegen blank - Wortgefecht und Auswechslungen TSK Herne kam frühzeitig zu zwei weiteren Kontertoren in der 52. und 55. Minute. Daraufhin lagen beim mittlerweile auf den vorletzten Platz abgerutschten SV Yeni die Nerven blank. Verteidiger Burhan Ersin und Offensivakteur Mustafa Akcay lieferten sich auf dem Platz ein lautstarkes Wortgefecht und wurden danach vom Trainer aus disziplinarischen Gründen ausgewechselt (65.). Zehn Minuten später sorgte Serdar Can für eine weitere Schwächung seines Teams. Sein Einsteigen gegen einen Herner wertete der Schiedsrichter als grobes Foulspiel und schickte ihn mit „Rot“ vom Platz. Die Gäste von TSK Herne, die nunwieder Anschluss an die oberen Tabellenregionen gefunden haben, hatten leichtes Spiel. Bis zur 85. Minute schraubten sie das Ergebnis aus ihrer Sicht auf 7:1 hoch.

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