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"Zebras" streifen alte Fehler ab - ETuS/DJK trotz Niederlage nicht unzufrieden

Fußball-Bezirksliga 14

Laute Musik dröhnt aus den Kabinen der Viktor-Hötter-Kampfbahn. Aber nur aus einer. Der des SC Hennen. In den anderen Kabinen ist es still. Am Sonntagabend feierten die Spieler und Betreuer der "Zebras" den 1:0-Derbysieg über den ETuS/DJK Schwerte, deren Trainer Detlev Brockhaus trotz der Pleite nicht unbedingt unzufrieden war.

SCHWERTE

von Von Sebastian Reith

, 30.08.2010
"Zebras" streifen alte Fehler ab - ETuS/DJK trotz Niederlage nicht unzufrieden

Dem ETuS/DJK Schwerte - hier Benny Schöps (l.) - fehlte gegen den SC ein "Brecher-Typ", um die Hennener Hintermannschaft mit Domenic Klohs und Torwart Tim Montevani stärker in Bedrängnis zu bringen.

Die Hennener hatten das gemacht, was Trainer Peter Habermann gefordert hatte. "Mir kommt es nicht auf schöne Spiele an. Ich sage nur: Hinten muss die Null stehen!", sagte der SC-Trainer, dass das Phrasenschwein klingelte. Auch gegen Wengern, eine Spitzenmannschaft, hatte Hennen gut gestanden. Vor einem Jahr hätte der SC Hennen solche Spiele womöglich noch aus der Hand gegeben. Fehler, die vor einem Jahr noch gemacht wurden, häufen sich nicht mehr - auch das ein Spiegel der momentanen Entwicklung. Die Punkte, die der SC besonders in den Schlussminuten immer wieder liegen gelassen haben, hätten den Verein im Abstiegskampf frühzeitig besser aussehen lassen. Der positive Saisonstart mit sieben Punkten verleitet die "Zebras" nach Habermanns Sicht aber auf keinen Fall automatisch zum Galopp. "Wir sind erstmal froh, dass wir nicht unten drin stehen."

Habermanns Gegenüber, ETuS/DJK-Trainer Detlev Brockhaus, war trotz der Niederlage "nicht einmal unzufrieden" mit dem Auftritt seiner Elf. "Uns fehlt einfach ein Brecher-Typ", lautete die Erkenntnis nach dem Spiel. Zwar stellte Brockhaus den quirligen Kadir Cicek vom Zentrum auf den Flügel und brachte dafür Selcuk Aktas, doch fand auch er gegen die gute Hennener Defensive keine Mittel. Bezeichnend war für Brockhaus auch, dass eine Standardsituation zum Siegtreffer führte. Die empfindliche 0:7-"Klatsche" vor drei Wochen sei aber nicht in den Hinterköpfen der Spieler geblieben, "dafür waren die ersten Spiele zu gut."

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