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Zu Gast in der Festung Holzwickede

Fußball

Zwei Niederlagen in Folge hatte es noch nie unter Issam Jaber gegeben – bis zur Niederlage gegen Unna am Sonntag. Nordkirchens Trainer fordert jetzt in Holzwickede eine Reaktion seiner Mannschaft.

Nordkirchen

23.02.2018
Zu Gast in der Festung Holzwickede

Agieren statt reagieren, das Spiel machen statt hinterherzulaufen: Nordkirchen ist mit Fernando Manfredi (l.) am Haarstrang gefordert. © Reith

Nach dem Donnerstagstraining wusste Issam Jaber, Trainer des Fußball-Bezirksligisten FC Nordkirchen, genau, wie er auf die Frage nach dem Wie antworten würde. Wie will sein Team am Sonntag in Holzwickede auftreten? „Anders als Sonntag gegen Unna“, sagte Jaber. Hauptsache anders. Was übersetzt nur „besser“ heißen kann.

Als Jaber dann darauf aufmerksam machte, dass er zweimal hintereinander noch nie verloren hat und das auch so bleiben soll, hatte er die Niederlage gegen Kaiserau, mit der Nordkirchen im Dezember in die Winterpause gegangen war, offenbar vergessen. Zwei Niederlagen in Folge hatte es unter Jaber zuvor noch nie gegeben. Eine Pleite gegen Holzwickede wäre also faktisch sogar schon die dritte Niederlage hintereinander.

Das wollen Jaber und Co. mit allen Mitteln verhindern. „In Holzwickede kann man auch mal mit einem Punkt zufrieden sein. Drei wären natürlich besser“, erklärte Nordkirchens Trainer. Doch nach dem 0:3 in Unna backt er kleine Brötchen.

Im Training am Donnerstag hatte Jaber viele Zweikämpfe gesehen. „Wir haben gegen Holzwickede noch etwas gut zu machen und müssen es jetzt umsetzen“, sagte der Trainer des Tabellensechsten. Zumindest klang es, als hätte er eine Reaktion im Training beobachtet.

Individuell nach Krankheit hatte Nils Venneker unter der Woche trainiert. „Er hat sein Programm absolviert“, sagte Jaber über seinen Abwehrchef, den Nordkirchen in Unna so schmerzlich vermisste.

Doch auch die Holzwickeder haben zwei Grippefälle zu beklagen. Der Einsatz von Mittelfeldspieler Luis Kohlberg und Torhüter Timo Hrbott ist fraglich.

Holzwickedes Vorbereitung sieht von den Ergebnissen her holprig aus. Vier Spiele gegen Bezirksligisten zogen vier Niederlagen nach sich. Aber Holzwickede ist mit 20 Punkten aus neun Partien und nur einer Niederlage zweitstärkstes Heimteam der Liga.

„Wir haben zu Hause noch kein Spiel verloren – nur eins am grünen Tisch, weil wir einen Spieler aus der ersten Mannschaft nicht hätten einsetzen dürfen“, sagte Holzwickede-Coach Olaf Pannewig. „Die Jungs fühlen sich wohl zu Hause. Das kitzelt noch ein paar Prozentpunkte mehr heraus“, sagte er.

Das Auswärtsspiel am Sonntag (15.15 Uhr, Unnaer Straße 69, Holzwickede) bei der Reserve des Westfalenligisten ist Nordkirchens drittes Auswärtsspiel in Serie. Immerhin: Verloren hat Nordkirchen noch nie gegen HSC II.

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