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Zuckerbrot und Peitsche bei Herberns Damen

Herbern Damen

Die Damen des SV Herbern befinden sich im Umbruch. Dass die erste Landesliga-Saison schwierig wird, ist allen klar. Nach der 0:7-Klatsche muss man nun im Kreispokal ran. Andreas Weber freut das nur bedingt.

Herbern

, 05.09.2018
Zuckerbrot und Peitsche bei Herberns Damen

Die Herbernerinnen – hier Lorena Hönekop – wollen sich im Kreispokal neues Selbstvertrauen holen.

Die Damen des SV Herbern sind mäßig in die Saison gestartet. Auf das achtbare 2:2 gegen Turo Darfeld folgte eine herbe 0:7-Klatsche gegen Union Wessum. Zwar weiß Trainer Andreas Weber, dass die Herbernerinnen sich „die Punkte woanders holen müssen als in Wessum“, allerdings zeigte sich insbesondere die Defensive auch schon in der Vorbereitung mehrmals löchrig. In acht Testspielen kassierte man ganze 30 Gegentreffer, was Andreas Weber gar nicht schmeckte.

Nach der desolaten Leistung beim 0:4 in Lütgendortmund holte er zum Rundumschlag aus. „Die Mannschaft hat heute alles vermissen lassen. Von den Spielerinnen, die heute auf dem Platz standen, hat sich niemand für die Startelf empfohlen. Auch kämpferisch war das nichts“, so Weber im Nachgang der Partie. Nachdem er seine Damen in den ersten Wochen auch nach hohen Niederlagen immer wieder aus der Schussbahn genommen hatte, änderte Coach fortan seine Strategie. Zuckerbrot und Peitsche heißt seitdem die Devise vom SVH-Trainer. So stimmte er nach dem überraschend guten Start zu Hause gegen Turo Darfeld keine Lobeshymnen an, sondern forderte eine spielerische Weiterentwicklung. Gleichzeitig sagte er aber auch: „Kämpferisch war das einfach mega von den Mädels.“

„Muss sich an das Tempo gewöhnen“

Eine Woche später, als es nach dem 0:7 in Wessum eigentlich Anlass für Kritik gegeben hätte, gab sich Weber betont gelassen. Er verwies auf die ein oder andere Fehlentscheidung des Schiedsrichters und dass das Ergebnis am Ende zu hoch ausgefallen sei. Nur in einem Nebensatz räumte er ein, dass sich seine Mannschaft noch an das Tempo in der Landesliga gewöhnen müsse. Doch nun, vor dem Kreispokalspiel beim TSV 95 Ostenfelde, gehen die Herberner Damen unter anderen Vorzeichen in das Spiel. Gegen den Kreisligisten ist man Favorit. Allerdings wird Andreas Weber nicht mit der ersten Elf anreisen: „Für uns hat das Testspiel-Charakter. Wenn es klappt, ist es schön. Wenn nicht, dann auch ok.“ Vor allem die lange Anreise von 50 Kilometern ist dem Trainer ein Dorn im Auge: „Ich werde die Mädels spielen lassen, die sich zuletzt nicht zeigen konnte. Angeschlagene Spielerinnen bleiben zu Hause.“ Der TSV Ostenfelde ist wechselhaft in die Saison gestartet. Zwar kassierte der Kreisligist am Dienstag ein 0:1 gegen Borussia Münster, dafür konnte man am Sonntag beim 10:0-Sieg gegen Saxonia Münster Selbstvertrauen tanken.

Anpfiff: Donnerstag, 19.30 Uhr, Im Sportpark, Ennigerloh

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