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Zwei Spieler können den Unterschied zwischen Obercastrop und Frohlinde ausmachen

Fußball-Landesliga

Nach einem Jahr Trennung durch den Frohlinder Aufstieg aus der Bezirksliga duellieren sich Obercastrop und der FCF wieder – in der Landesliga.

Obercastrop, Castrop-Rauxel

, 10.08.2018
Zwei Spieler können den Unterschied zwischen Obercastrop und Frohlinde ausmachen

Im Mai 2015 duellierten sich der SV Wacker Obercastrop mit Moritz Budde (rechts) und der FC Frohlinde, hier noch mit Jimmy Thimm, in der Erin-Kampfbahn. Damals hatte der FCF mit 3:1 die Nase vorn. © Volker Engel

Mit dem Lokalderby in der Fußball-Landesliga SV Wacker Obercastrop gegen den FC Frohlinde hat Staffelleiter Hartmut Engelage (Herne) für die Castrop-Rauxeler Fans gleich ein besonderes Schmankerl aus dem Hut gezaubert.

Nach den Testspiel-Wochen und der Suche nach der besten Formationen setzt am Sonntag, 12. August, in der Erin-Kampfbahn an der Karlstraße ab 15 Uhr der Ernstfall ein. Es geht wieder um Punkte. Auf der einen Seite stehen die frisch aufgestiegenen Hausherren mit Wacker-Trainer Aytac Uzunoglu. Auf der Gegenseite laufen die bereits etablierten Gäste des FCF-Trainer-Duos Stefan Hoffmann und Michael Wurst auf.

Stahlbad Landesliga

Die Frohlinder haben das „Stahlbad Landesliga“ – sprich: die erste Saison – überstanden. Der Wacker-Elf wird das auch zugetraut. Das macht auch Frohlindes Michael Wurst, der am Freitag sagte: „Ich rechne damit, dass Wacker oben mitspielen wird.“ Das freut natürlich seinen Gegenüber Uzunoglu, der das Lob am Freitag gleich konterte: „Die Frohlinder haben sich erheblich verstärkt, das ist für uns gleich ein harter Brocken.“ Dennoch tippt der Wacker-Coach auf einen 2:1-Sieg, Michael Wurst setzt ein 4:3 für sein Team dagegen. Der Frohlinder glaubt: „Es werden bestimmt einige Tore fallen.“

Beide Teams haben eine gute Vorbereitung absolviert. Die Obercastroper können sogar bereits zwei erfolgreiche Pflichtspiel-Auftritte vorweisen: Nach dem 9:0 im Kreispokal gegen den SC Pantringshof (Kreisliga B) folgte der 6:3-Sieg im Westfalenpokal beim FC Wetter (Landesliga) am Dienstag. Vor allem Elvis Shala hatte hier mit vier Toren gezeigt, dass er sich zum Meisterschafts-Auftakt in einer guten Form befindet. Auf ihn werden die Frohlinder sicherlich ein besonderes Augenmerk werfen. Allerdings hat der FCF in Dietrich Liskunov auch einen Akteur, der ebenfalls mit Tempo und Torgefahr den Unterschied ausmachen kann. 21 Treffer in der alten Landesliga-Saison sprechen eine deutliche Sprache. Im Gespräch mit den Trainern am Freitag fielen deshalb mehrfach diese beiden Namen.

Beide Übungsleiter haben einen starken Kader zur Verfügung, müssen allerdings auch auf einige Akteure verzichten. Ganz bitter ist der Ausfall von Dirk Jasmund (Knöchelbruch) beim SV Wacker, dazu hat sich Stefan Kitowski in den Urlaub verabschiedet. Aber auch ohne diese Akteure haben die Obercastroper beim Sieg in Wetter dominant gespielt. Danach lobte Uzunoglu noch seine Innenverteidiger Cedric Köppen und Marius Hoffmann. „Diese beiden haben ihre Sache super gemacht.“

22 Mann beim Training

Auf Frohlinder Seite fällt Dustin Wurst (Urlaub) aus, Marc Flaczek und Dominik Behrendt hätten zwar am Donnerstag trainiert, sind aber angeschlagen. Trainer Wurst ließ am Freitag deren Einsatz offen: „Wir hatten beim Training 22 Spieler, da werden nur die spielen, die auch richtig fit sind. Denn alle sind heiß.“

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