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Zwei Zähne und viel Blut verloren - Schlägerei beim Symalla-Cup soll Konsequenzen haben

Fußball

STOCKUM/WERNE Warum plötzlich die Fäuste flogen, ist unklar. Klar ist aber, dass die Prügelei beim Halbfinale des Symalla-Cups zwischen Hisham Saado vom Werner SC und Stockums Tolga Akbulut Konsequenzen haben wird.

von Von Jan Büsse

, 04.08.2010

In der 80. Minute wurde es im Derby zwischen Wernes Hishaam Saado und Stockums Tolga Akbulut abseits des Balls plötzlich tätlich. Saado soll Akbulut eine Kopfnuss verpasst haben, die dieser mit einem Faustschlag quittierte. Am Ende fehlten Saado zwei Zähne, und Akbulut ging mit einer stark blutenden Biss-Wunde an der Hand aus dem Gefecht.

Vom Platz flog aber keiner der Kontrahenten, weil der Schiedsrichter kein rotwürdiges Verhalten gesehen hatte. Trotzdem wurden beide verletzt ausgewechselt. Akbulut wurde noch in der Kabine von Benni Gumprich mit einem Pressverband behandelt, bevor er ins Krankenhaus fuhr. Auch die Saadoschen Zähne wurden gefunden und in einer Dortmunder Zahnklinik wieder eingesetzt. Die Chance, dass sie halten, liegt bei etwa 50 Prozent. Saado ist mittlerweile wieder zu Hause. Ob ihm auch vereinsinterne Konsequenzen drohen, steht noch nicht fest.

"So wie der Schiedsrichter es im Spielbericht vermerkt hat, wird es wohl Nachfragen geben. Auch ich habe nicht genau gesehen, was da passiert ist. Es macht jetzt aber keinen Sinn irgendwelche Sanktionen auszusprechen, die hinterher zurückgenommen werden müssen", sagte WSC-Trainer Andreas Zinke, der extrem angefressen auf die Disziplinlosigkeit seines Kickers reagierte. "Das kann nicht sein. Er schadet damit auch der Mannschaft. Er muss jetzt mit einer langen Sperre rechnen."

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