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Zwei echte Spitzenspiele mit Beteiligung des VfL Schwerte und des SC Berchum/Garenfeld

Fußball-Bezirksliga

Die Saison der Bezirksliga 6 ist noch jung. Trotzdem kann man schon am dritten Spieltag von zwei echten Spitzenspielen sprechen. Jeweils auswärts müssen der ETuS/DJK und der SC Hennen ran.

Schwerte

, 24.08.2018
Zwei echte Spitzenspiele mit Beteiligung des VfL Schwerte und des SC Berchum/Garenfeld

So wie hier bei der Stadtmeisterschaft wollen sich (v.li.) Alexander Bahr, Florian Kliegel, Nicolas Ortiz, Salman Tilkidag und Lars Maron mit ihren Teamkollegen des VfL Schwerte auch am Sonntag gegen den starken Aufsteiger aus Schwelm freuen. © Bernd Paulitschke

In Heimspielen gegen starke Gegner stehen am Sonntagnachmittag der VfL Schwerte und der SC Berchum/Garenfeld nach ihrem geglückten Saisonstart auf dem Prüfstand.

VfL Schwerte - VfB Schwelm (Sonntag, 15.15 Uhr, Schützenhof, Schützenstraße 30)

Weil der VfL Schwerte am vergangenen Wochenende spielfrei war, nutzte Trainer Jörg Silberbach die Gelegenheit, den kommenden Gegner aus Schwelm im Spiel gegen den TuS Grünenbaum als Augenzeuge unter die Lupe zu nehmen. Was Silberbach beim Schwelmer 5:0-Erfolg gegen den TuS Grünenbaum gesehen hat, sei durchaus beeindruckend gewesen, berichtet er. „Das ist eine richtig starke und taktisch sehr disziplinierte Mannschaft. Das Spiel wird ein echter Gradmesser“, meint Silberbach.

Auf anderen Seite haben die Blau-Weißen keinen Grund, sich zu verstecken. „Natürlich sind wir selbstbewusst“, sagt Silberbach. Jedoch fällt Nico Ortiz (Urlaub) ebenso aus wie der langzeitverletzte Maxi Grünscheidt. Auch Kevin Bottenberg wird wohl nicht dabei sein, weil er die ganze Woche nicht trainieren konnte. Trotzdem hat Silberbach jede Menge Alternativen – der große und ausgeglichen besetzte Kader macht es möglich.


SC Berchum/Garenfeld - SpVg Hagen 11 (Sonntag, 15.30 Uhr, Waldstadion Garenfeld, Neuer Mühlenweg, 58099 Hagen)

Mit dem Vizemeister der Vorsaison kommt der Aufstiegsaspirant Nummer eins am Sonntag nach Garenfeld. Auch SC-Trainer Dieter Iske sieht in der SpVg Hagen 11 den heißesten Anwärter auf den Aufstieg in die Landesliga. Das heißt aber nicht, dass Iske in Ehrfurcht erstarrt. „Wir sind auch nicht irgendwer. Wir haben einen guten Saisonstart hingelegt und wir haben ein Heimspiel. Und so viel ich weiß, wird der Gegner am Sonntag auch nur mit elf Spielern auflaufen – egal, wie sie heißen“, sagt Iske forsch.

Mit Blick auf die Fähigkeiten der Einzelspieler sei Hagen wohl im Vorteil, meint der Coach. „Aber mit Teamspirit kann man im Fußball vieles erreichen. Wir werden aber eine Topleistung bringen müssen und brauchen vielleicht auch eine Portion Glück“, prognostiziert Iske.

Weil Lasse Jochheim, Justin Amstutz und Jerome Nickel in den Kader zurückkehren, hat Iske in personeller Hinsicht die Qual der Wahl. Nur Leander Koeser fällt aus.


Rot-Weiß Lüdenscheid - ETuS/DJK Schwerte (Sonntag, Am Nattenberg, 58515 Lüdenscheid)

Nach zwei Spieltagen der Tabellenführer zu sein, ist nicht allzu aussagekräftig. Trotzdem sorgen die beiden Auftaktergebnisse des Bezirksliga-Spitzenreiters Rot-Weiß Lüdenscheid dafür, dass ETuS/DJK-Trainer André Haberschuss eine hohe Meinung vom kommenden Gegner seiner Mannschaft hat. „Sie haben ihre Spiele nicht glücklich, sondern klar und deutlich gewonnen. Ein 6:1 und 5:1 sprechen eine deutliche Sprache“, meint Haberschuss.

Dass es seiner Mannschaft am Sonntag auf dem Nebenplatz des altehrwürdigen Nattenbergstadion nicht genauso ergeht wie dem SC Hennen und dem Geisecker SV, dazu soll Urlaubs-Rückkehrer Lukas Hedtheyer beitragen. Einer der beiden Stammkeeper steht also wieder zur Verfügung – Haberschuss‘ Reaktivierung als Torwart am vergangenen Sonntag in Hennen soll die Ausnahme bleiben.

Sechs andere Spieler sind jedoch noch verreist, zudem fällt Yannik Körner noch immer verletzt aus. Die Personalsituation bleibt also angespannt – vielleicht auch deshalb backt Trainer Haberschuss kleine Brötchen für Sonntag, zumal die unverkennbaren Fitness-Defizite sich nicht von jetzt auf gleich beheben lassen. Er habe die Trainingsintensität in dieser Woche deutlich gesteigert, verrät der Coach. „Deshalb kann es sein, dass der eine oder andere Spieler am Sonntag vielleicht ein bisschen platt ist. Aber nur so können wir den konditionellen Rückstand aufholen“, erklärt der Trainer.


Türkiyemspor Hagen - SC Hennen (Sonntag, 15 Uhr, Am Höing, 58097 Hagen)

Kamal Hafhaf, Co-Trainer des Fußball-Bezirksligisten SC Hennen, hat nicht nur aus sportlichen Gründen ein großes Interesse daran, dass die „Zebras“ am Sonntag bei Türkiyemspor Hagen zumindest nicht verlieren. Er habe einen Arbeitskollegen, der bei den Hagenern tätig ist, verrät Hafhaf – auf entsprechende Frotzeleien am Arbeitsplatz verspürt er wenig Lust.

Überhaupt kennt sich Hafhaf recht gut aus beim Gegner. „Ein paar Spieler kenne ich noch aus meiner Zeit als Trainer von Türk Ennepetal“, sagt Hafhaf. Allerdings liegt diese Trainerstation des 40-Jährigen schon ein paar Jahre zurück.

In der Gegenwart tritt Hafhaf am Sonntag wieder ins zweite Glied zurück, denn Cheftrainer Marcel dos Santos wird am Tag vor dem Spiel aus dem Urlaub zurückerwartet. Gleiches gilt für Neuzugang Faouzi Mokhtari. Schmerzhaft trifft die Hennener dagegen der Ausfall ihres Kapitäns: Kevin Danila war schon angeschlagen in die Partie gegen den ETuS/DJK Schwerte (4:1) am vergangenen Sonntag gegangen. Weil seine Leistenbeschwerden sich verschlimmert haben, wird Danila nach Hafhafs Aussage in Lüdenscheid wohl ausfallen.

Das macht eine ohnehin schon anspruchsvolle Aufgabe für die „Zebras“ nicht leichter – auch wenn Türkiyemspor Hagen nach zwei Saisonspielen erst einen Punkt auf seinem Konto hat. „Das ist eine richtig gute Mannschaft, die eine gute Rolle spielen wird. Wenn wir da auswärts einen Punkt holen könnten, wäre alles in Ordnung“, sagt der Co-Trainer.

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