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Dr. Eva Maria Lauckner klingt zufrieden. „Der Job ist der Grund, warum ich in Lünen bin“, sagt sie. Die 51-Jährige arbeitet im Fachdezernat Jugend, Bürgerservice und Soziales.

Lünen

, 20.07.2018 / Lesedauer: 2 min

Ihr Job, den macht sie in der 10. Etage des Rathauses. Seit April 2017 sitzt sie hier. Hat deswegen „meine Uni-Geschichte sein lassen“. Die „Uni-Geschichte“ spielt in Kassel. Dort hat sie auch promoviert. Der Lehrstuhl für Organisationsberatung war hier ihr Revier. Dass sie jetzt eine so genannte Querschnittsaufgabe zu erfüllen hat, passt da gut.

Dass sie jetzt auch geografisch im und nahe des Reviers gelandet ist, ist dem neuen Jobangebot in Lünen zu verdanken. „Vorher war ich noch nie in Nordrhein-Westfalen“, sagt Lauckner. Dabei ist sie schon ordentlich rum gekommen in ihrem beruflichen Leben. Im Gegensatz zu vielen Kollegen, die schon zahlreiche Jubiläen bei der Stadtverwaltung gefeiert haben. Lauckner hat in den Bereichen Soziologie und Kulturmanagement gearbeitet, davor war sie im Ausland, darunter in zwei arabischen Ländern.

Integration ist kein Selbstläufer

Nun das Rathaus: Lauckner kümmert sich um „Bildungsangebote für Neuzugewanderte“. Das Geld für das Programm kommt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Hier hat der Kreis Unna zwei Stellen beantragt. Eine davon sitzt im Kommunalen Integrationszentrum, eine bei der Stadt Lünen. 340 solche Stellen wie die ihre gibt es bundesweit.

Die 51-Jährige sprüht vor Elan. „Integration ist kein Selbstläufer“, sagt sie. Und so legt sie los um zu helfen, dass es gelingt: Sucht die nötigen Daten zusammen, spricht über Fördermaßnahmen und Bildungsbericht. Redet mit Kollegen und Mitstreitern anderswo, organisiert „kleine Projekte“, wie sie es nennt. Dass ein Tag nicht wie der andere ist, ist für Lauckner, die in ihrem Berufsleben offenbar die Veränderungen liebt, vermutlich eher jeden Tag eine kleine Zusatzmotivation als Stress. Auch in Lünen, in NRW ist sie längst angekommen und fühlt sich wohl: „Es ist wirklich interessant hier“, sagt sie.

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