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Dr. Funke und Dr. Sobottka: Aus zwei Arztpraxen wird eine Gemeinschaftspraxis

rnGesundheit in Lünen

Dr. Martin Sobottka und Dr. Michael Funke arbeiten schon länger zusammen. Jetzt gehen die Mediziner noch einen Schritt weiter. Vom 1. Oktober an arbeiten die Hausärzte unter einem Dach.

Lünen

, 30.08.2018 / Lesedauer: 3 min

Die vermutlich vielen Lünern bekannten Allgemeinmediziner Dr. Martin Sobottka (45) und Dr. Michael Funke (62) arbeiten schon seit Jahren erfolgreich zusammen. Immer dann, wenn der eine urlaubsbedingt seine Praxis schließt, kümmert sich der andere vertretungsweise um dessen Patienten. Das wird künftig noch einfacher.

Die Ärzte haben sich nämlich dazu entschlossen, ihre Praxen zusammenzulegen. Stichtag ist der 1. Oktober dieses Jahres. Zu diesem Datum schließt Dr. Funke, Vorsitzender des Lüner Ärztevereins mit 125 Mitgliedern, seine Praxis an der Moltkestraße 56 und zieht mit seinen drei Angestellten in die Räumlichkeiten von Martin Sobottka an der Dortmunder Straße 15 a ein. Dort beschäftigt Sobottka neben seiner Mutter Dr. Sigrid Sobottka (75), die „Dr. Funke schon seit Ewigkeiten kennt“, sechs Mitarbeiter.

Nur eine Zwischenlösung

Das Ganze ist räumlich gesehen allerdings nur eine Übergangslösung, wie die Mediziner im Gespräch mit unserer Redaktion am Mittwoch sagen. Denn im Frühjahr kommenden Jahres werden wieder die Umzugskisten gepackt. Dann zieht das Ärzteteam mitsamt den Angestellten ins nahegelegene Stadtquartier am Park an der Dortmunder Straße 8.

„Die angemieteten Räumlichkeiten in der ersten Etage werden dort entsprechend unserer Wünsche gerade umgebaut“, sagt Martin Sobottka. Die 270 Quadratmeter große neue Gemeinschaftspraxis soll nicht nur hell und freundlich gestaltet sein, sie biete auch ausreichend Platz für sechs Behandlungsräume, den Empfang und Wartezimmer, erklärt Dr. Funke. Wenn nichts dazwischen kommt, soll es am 1. April 2019 an der neuen Adresse losgehen.

Keinen Nachfolger gefunden

Besonders froh über die Zusammenlegung der Praxen ist Dr. Michael Funke. Seit 1990 steht er seinen Lüner Patienten mit Rat und Tat zur Seite. Das sind pro Quartal zwischen 1200 und 1300. „Die Praxis habe ich damals von Dr. Heinrich Fasse, der im April dieses Jahres im Alter von 98 Jahren verstorben ist, übernommen“, sagt der Hausarzt, der vor der anstehenden Fusion geraume Zeit erfolglos einen Nachfolger für seine Praxis an der Moltkestraße suchte: „Das ist im Übrigen kein Einzelfall, das ist ein grundsätzliches Problem. Davon können alle meine älteren Kollegen ein Lied singen.“

Jetzt, mit der Zusammenlegung der Praxen, habe er zumindest die Gewissheit, sagt Funke weiter, dass „meine Patienten nach meinem Ausscheiden aus dem Berufsleben gut versorgt sind“. Das dauert aber noch ein Weilchen. Funke: „Zwei/drei Jahre habe ich schon noch vor, zu arbeiten.“ Wie gesagt, vom 1. Oktober an in den Praxisräumen von Dr. Sobottka an der Dortmunder Straße, bevor es im Frühjahr gemeinsam ins Stadtquartier am Park geht.

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