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Lüner Frauen-Symposium will Frauen Erfolgsrezepte für ein gutes Leben an die Hand geben

Premiere

Der Impulsabend für Frauen von Frauen hat wohl einen Nerv getroffen. Viele Gäste waren gekommen. Der Abend sollte inspirieren und gab auch Tipps an die Hand, wie man erfolgreich wird.

Lünen

von Nadja Reinthal

, 26.01.2019 / Lesedauer: 3 min
Lüner Frauen-Symposium will Frauen Erfolgsrezepte für ein gutes Leben an die Hand geben

Die Referentinnen des Frauen-Symposiums (v.l.): Ramona Suermann, Kristin Erdmann, Anika Baloumis-Dukowski, Loreen Eiffler und Ronja Dukowski. © Reinthal

Geballte Frauenpower gab es am Donnerstag (24. Januar) im Kunst-Café an der Münsterstraße 24. Dort fand das erste Lüner Frauen-Symposium statt. Fünf Frauen sprachen dabei über ihre Erfahrungen zu den Themen persönlicher Erfolg, Selbstliebe, Fitness, zuckerfreie Ernährung und Yoga. „Mir geht es darum, eine neue Perspektive auf das Thema Fitness zu eröffnen. Es soll kein Sorgenthema mehr für die Frauen sein“, erzählt Kristin Erdmann, Referentin zum Thema Fitness, die Sport als „Soul Fitness“ versteht. Zusammen mit Anika Baloumis-Dukowski, Ronja Dukowski, Loreen Eiffler und Ramona Suermann hat sie das Frauen-Symposium organisiert.

Hohe Besucheranzahl

Die Veranstaltung war gut besucht, fast 100 Frauen fanden sich in dem kleinen Café ein. Damit war das Symposium restlos ausverkauft. „Wir hätten nicht damit gerechnet. Wir dachten, wir würden hier mit 20 Leuten im Stuhlkreis sitzen“, sagt Kristin Erdmann. Der Ticketerlös geht an das Frauenhaus Unna, denn die Spende soll „für Frauen von Frauen“ sein. Bis zu acht Frauen saßen an den langen Holztischen, alle Altersklassen waren vertreten.

Tipps und Anekdoten

Den Anfang machte Anika Baloumis-Dukowski mit ihrem Vortrag zum Thema Erfolg. Dabei betonte sie, dass Erfolg nicht gleichbedeutend mit Glück sei: „Ich war zwar erfolgreich, aber ich habe mich überfordert gefühlt.“ Um diese Erfahrungen den anderen Frauen zu ersparen, verdeutlicht Baloumis-Dukowski den Anwesenden, was aus ihrer Sicht Erfolg auszeichnet: „Erfolg bedeutet, dass man weiß, was man will und wie man das Ziel erreicht.“ Ramona Suermann folgte mit ihrem Vortrag zum Thema Selbstliebe. Dabei griff sie vor allem auf persönliche Anekdoten zurück, wie zum Beispiel auf ihre Knie-Verletzung, die sie sich als junge Frau beim Joggen zugezogen hat.

Der lange Weg zur Selbstliebe

Durch den Unfall seien Selbstzweifel entstanden, vor allem durch die hinterbliebenen Narben. Doch ihre Bedenken, „nie wieder einen kurzen Rock tragen zu können“, hätten sich durch Selbstliebe aufgelöst. Die Narben seien ihr gar nicht mehr aufgefallen. Um sich selbst zu lieben, habe sie allerdings lange gebraucht: Erst nach einer Vielzahl an Büchern zum Thema Selbstliebe, Ausbildungen und einem intensiven Coaching habe sie gelernt, sich selbst zu akzeptieren. Den Besucherinnen möchte sie durch ihre Erfahrungen einen „Mehrwert“ mit auf dem Weg geben.

Zweites Frauen-Symposium

Nach den Vorträgen gab es noch Zeit zum Austausch und Beisammensein. Aufgrund der hohen Nachfrage soll am 11. April ein weiteres Frauen-Symposium stattfinden. Inhaltlich soll sich die Folgeveranstaltung auch wieder um die fünf Themen Ernährung, Fitness, Selbstliebe, Erfolg und Yoga drehen, aber mit anderen Schwerpunkten. „Wir wollen ja nicht, dass die Frauen zweimal dasselbe hören“, sagt Ramona Suermann.

Auch dann soll es vor allem darum gehen, Frauen zu inspirieren und sich gegenseitig zu unterstützen, sagt Kristin Erdmann: „Wir möchten die Menschen erreichen und vielleicht geht ja die ein oder andere Frau nach dem Symposium mit einer neuen Freundin nach Hause.“

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