Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Alles, was irgendwie mit Aus-, Weiter- oder Fortbildung zu tun hat, landet bei Birgit Eggner auf dem Schreibtisch. Und noch mehr.

Lünen

, 20.07.2018 / Lesedauer: 2 min

Bei Birgit Eggner geht es auch um Auswahlverfahren und Vorstellungsgespräche. Personaldienste heißt die Abteilung hier in der 12. Etage des Rathauses.

Gerade in diesen Wochen geht es vor allem auch um Auszubildende bei der Verwaltung. 26 junge Menschen fangen dort in diesem Jahr ihre Ausbildung an, deutlich mehr als in den vergangenen Jahren. Birgit Eggner, die sich nicht nur um diesen Nachwuchs kümmert, sondern auch um alle 51 Azubis insgesamt, ist schon wieder einen Schritt weiter: „Gerade startet die Suche nach Auszubildenden für das kommende Jahr“, sagt die 54-Jährige. „Liebend gern“, sagt Eggner, würde man auch mehr Lüner einstellen.

Stundentafel ähnlich wie in einer großen Schule

2008 hat Eggner diesen Job übernommen. In jeder Verwaltungsabteilung gibt es Ausbilder, mit denen sie zusammenarbeitet. „Gerade mache ich wieder Sudoku“, lacht Birgit Eggner. Und blickt auf ein großes, buntes Plakat, das so ähnlich aussieht wie eine Stundentafel an einer weiterführenden Schule. Und auch für die Fortbildungen müssen die Termine koordiniert werden. Manches findet direkt im Rathaus statt, anderes zum Beispiel am Studieninstitut Ruhr in Dortmund: Die Angebote sind vielfältig, es geht um neue Gesetze ebenso wie um Zeitmanagement oder Schlagfertigkeit als Thema.

Birgit Eggner jedenfalls findet ihren Job hier super. „Man ist immer auf dem Laufenden“, sagt sie. 1983 hat sie bei der Stadt angefangen. Das ist lange her. Aber die Beschäftigung hier lasse sie viel Neues mitkriegen. Dafür sorgten allein schon die Auszubildenden: Da kriege ich schnell mit, was in und was out ist. „Das ist ein gutes Mittel, jung zu bleiben“, hat sie festgestellt. Freude auch über ihre junge, 21-jährige Kollegin Sarah Rademacher: „Wir ergänzen uns gut“, sagt sie. Und Eggner lernt immer noch - auch nach all‘ den Jahren Neues kennen: „Manchmal“, sinniert sie, „kommt einem das Rathaus schon vor wie eine black box“ - immer wieder für eine Überraschung gut.

Lesen Sie jetzt