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14 Tote bei schwerem Busunglück in Texas

Washington (dpa) Bei einem schweren Busunfall nahe der texanischen Stadt Dallas sind am frühen Freitagmorgen 14 Menschen getötet und 40 verletzt worden. Der Bus hatte 55 Pilger einer vietnamesischen Kirche aus Houston an Bord, die zum großen Teil kein Englisch sprachen.

14 Tote bei schwerem Busunglück in Texas

Der Unglücksbus ist nur noch ein Wrack.

An der Unfallstelle spielten sich laut der «Dallas Morning News» dramatische Szenen ab, als Rettungskräfte im Dunkeln zwischen herumliegenden Gepäckstücken und Wrackteilen des Busses versuchten, Verletzte zu bergen. Es hätten «überall Menschen gelegen, die in einer Sprache nach Hilfe geschrien haben, die man nicht versteht», beschrieb der Polizeisprecher von Sherman, Robert Flair, die Szenerie. Einigen Passagieren sei es gelungen, aus eigener Kraft durch die zerbrochenen Busfenster zu kriechen. Andere waren eingeklemmt und mussten befreit werden.

Der Bus habe sich in einer Kolonne von insgesamt drei Fahrzeugen auf dem Weg zu einem religiösen Treffen im US-Bundesstaat Missouri befunden, berichtete die «Dallas Morning News» auf ihrer Website. Aus bisher noch ungeklärter Ursache sei das Fahrzeug bei dem Ort Sherman von einer Brücke abgekommen und eine Böschung herabgestürzt. Mögliche Unfallursache könne ein geplatzter Reifen sein, meldete der Nachrichtensender CNN unter Berufung auf Polizeiquellen.

Die Verletzten, von denen einige in kritischem Zustand waren, wurden den Berichten zufolge in umliegende Krankenhäuser gebracht, manche sogar in den benachbarten Bundesstaat Oklahoma. Unter den Unfallopfern seien auch Kinder gewesen, schreibt die «Dallas Morning News». Für die Bergung der Opfer waren zahlreiche Krankenwagen und 18 Rettungshubschrauber im Einsatz.

Der Fahrer des privaten Charterbusses sei «in einer stabilen Verfassung», hieß es in den Medien. Er wurde von den Behörden bereits zu dem Unfall befragt. Ergebnisse der Befragung gab die Polizei zunächst nicht bekannt.

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