Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Anzeige
Anzeige

Unglück in Datteln

15 Verletzte bei Silvesterparty - Böller reißt Frau Fuß ab

Datteln Rund 350 Gäste feierten im Landhotel Jammertal friedlich, als es in der Silvesternacht um kurz nach Mitternacht zum Unglück kam. Raketen einer illegalen Feuerwerksbatterie schossen in die Menschenmenge. Das Resultat: Einer Frau musste der rechte Fuß amputiert werden, 15 Menschen wurden verletzt.

/
Rettungssanitäter schieben vor einem Hotel in Datteln eine verletzte Person in einen Rettungswagen. Bei einer Silvesterveranstaltung sind laut Polizei mindestens 15 Menschen durch ein umgestürztes illegales Feuerwerk zum Teil schwer verletzt worden.

Bei einer Silvesterveranstaltung sind laut Polizei mindestens 15 Menschen durch ein umgestürztes illegales Feuerwerk zum Teil schwer verletzt worden.

Das neue Jahr war gerade eingeläutet, das hauseigene Feuerwerk des Wellness-Hotels abgebrannt, als bisher Unbekannte in Osteuropa produzierte illegale Feuerwerksbatterien, vermutlich sogenannte römische Feuer, anzündeten. 

Neben dem vom Veranstalter geplanten Feuerwerk hatten nach ersten Ermittlungen auch Gäste und Zuschauer eines benachbarten Campingplatzes ihre mitgebrachten Feuerwerksbatterien zünden dürfen. Eine dieser Batterien war laut Polizeiangaben nach der Zündung umgefallen.

Silvester-Unglück in Datteln

Der unbeschwerte Start ins neue Jahr endete bei einer Feier in Datteln in einer Katastrophe.
Bei einer Silvesterparty in einem Landhotel am Nordrand des Ruhrgebiets sind 29 Menschen - 15 von ihnen schwer - durch Feuerwerk verletzt worden.
Neben dem vom Veranstalter geplanten Feuerwerk hatten nach ersten Ermittlungen auch Gäste und Zuschauer eines benachbarten Campingplatzes ihre mitgebrachten Feuerwerksbatterien zünden dürfen.
Neben dem vom Veranstalter geplanten Feuerwerk hatten nach ersten Ermittlungen auch Gäste und Zuschauer eines benachbarten Campingplatzes ihre mitgebrachten Feuerwerksbatterien zünden dürfen.
Bei einer Silvesterparty in einem Landhotel am Nordrand des Ruhrgebiets sind 29 Menschen - 15 von ihnen schwer - durch Feuerwerk verletzt worden.
Mehrere schwer verletzte Gäste wurden ins Krankenhaus gebracht.
Einer 24-jährigen Hotelangestellten musste wegen der schweren Verletzung ein Fuß amputiert werden.
Bei der Feier in dem Landhotel in Datteln hatten sich rund 350 Menschen versammelt.
Mehrere schwer verletzte Gäste wurden ins Krankenhaus gebracht.
Eine Feuerwerksbatterie war umgestürzt und feuerte in eine Menschenmenge.
Eine dieser Batterien war laut Polizeiangaben nach der Zündung umgefallen.
Die Feuerwerksbatterie wurde sichergestellt.
Kurz über dem Boden zischend waren Teile davon in eine Zuschauergruppe geflogen.
Eine Feuerwerksbatterie war umgestürzt und feuerte in eine Menschenmenge.
Die Kriminalpolizei ermittelt jetzt, um den genauen Unfallhergang zu rekonstruieren.
Bei der Feier in dem Landhotel in Datteln hatten sich rund 350 Menschen versammelt.
Die Kriminalpolizei ermittelt jetzt, um den genauen Unfallhergang zu rekonstruieren.
Rund 25 Rettungs- und Krankenwagen standen zwischenzeitlich parat.
„Das ist ein Massenanfall von Verletzten. Aus dem gesamten Kreisgebiet, aus Dortmund, Lünen und Lüdinghausen sind Rettungswagen gekommen“, erklärte Norbert Hans, Wachabteilungsleiter der Dattelner Feuerwehr,
Von zahlreichen Schnittwunden, Blutergüssen und Knalltrauma berichtet ein Polizeisprecher.
Rund 25 Rettungs- und Krankenwagen standen zwischenzeitlich parat.

Kurz über dem Boden zischend waren Teile davon in eine Zuschauergruppe geflogen. Dabei wurde eine 24-jährige Hotelangestellte so schwer verletzt, dass sie umgehend in eine Spezialklinik nach Dortmund gebracht wurde. Ihr rechter Fuß musste amputiert werden.

25 Rettungs- und Krankenwagen

Die Feuerwehr alarmierte alle fünf Dattelner Löschzüge und die Kreisleitstelle rief einen „ManV 2“ aus. „Das ist ein Massenanfall von Verletzten. Aus dem gesamten Kreisgebiet, aus Dortmund, Lünen und Lüdinghausen sind Rettungswagen gekommen“, erklärte Norbert Hans, Wachabteilungsleiter der Dattelner Feuerwehr, am Freitag auf Nachfrage.

Rund 25 Rettungs- und Krankenwagen standen zwischenzeitlich parat. 15 Personen wurden nach Angaben der Polizei so schwer verletzt, dass sie in Krankenhäusern versorgt werden mussten. Zunächst hieß es, insgesamt 29 Menschen seien bei dem Unglück verletzt worden. Diese Meldung korrigierte die Polizei am Nachmittag. 

Kripo nimmt Ermittlungen auf

Von Schnittwunden, Blutergüssen und Knalltrauma berichtet ein Polizeisprecher. Allein in das Prosper-Hospital nach Recklinghausen wurden neun Patienten, überwiegend mit Knalltrauma, gebracht, „die übrigen sechs wurden auf die Krankenhäuser in Datteln, Lünen und Dortmund verteilt“, sagte ein Polizeisprecher am Freitagmorgen auf Nachfrage der Redaktion.

Noch in der Nacht hat die Kriminalpolizei am Unglücksort die Ermittlungen aufgenommen. Die Freiwilligen der Innenstadt-Löschzüge sowie aus Horneburg besetzten die Wache an der Industriestraße, um bei weiteren Einsätzen ausrücken zu können, während die Ahsener und Horneburger auch zum Jammertal alarmiert wurden. Rund 50 freiwillige und hauptamtliche Feuerwehrmänner – ohne Rettungsdienst – waren bis etwa 4 Uhr im Einsatz.

Mit Material von dpa

/
Rettungssanitäter schieben vor einem Hotel in Datteln eine verletzte Person in einen Rettungswagen. Bei einer Silvesterveranstaltung sind laut Polizei mindestens 15 Menschen durch ein umgestürztes illegales Feuerwerk zum Teil schwer verletzt worden.

Bei einer Silvesterveranstaltung sind laut Polizei mindestens 15 Menschen durch ein umgestürztes illegales Feuerwerk zum Teil schwer verletzt worden.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Bilanz

Angriffe auf Polizisten bei bundesweiten 1. Mai-Demos

Berlin Es ist zum Ritual geworden am 1. Mai in Berlin-Kreuzberg. Vermummte suchen die Auseinandersetzung mit der Polizei. Die versucht, Ruhe zu bewahren. Demonstrieren darf jeder, sagt der Innensenator. Auch in Hamburg marschieren Linksextremisten. In Thüringen geht die Polizei gegen rechtsradikale Randalierer vor.mehr...

Vermischtes

Vier Tote bei Explosion von Pyrotechnik-Werkstatt in Mexiko

Tultepec (dpa) Die Ortschaft Tultepec ist das Zentrum der Feuerwerk-Produktion in Mexiko. Während einer Messe für Pyrotechnik kommt es zu einem Unglück. Erst im Dezember waren bei einer schweren Explosion auf einem Feuerwerk-Markt Dutzende Menschen ums Leben gekommen.mehr...

Mehr Einsätze, weniger Gewalt

Köln und NRW feierten Silvester unter Polizeischutz

KÖLN Köln hat eine Silvesterparty unter Polizeischutz erlebt. Am Hauptbahnhof wurden erneut größere Gruppen nordafrikanischer Männer gesichtet und intensiv überprüft. Die Polizei berichtete von mehr Einsätzen in NRW, aber deutlich weniger Gewalt. Auch in Dortmund blieb die Lage verhältnismäßig ruhig.mehr...

Vermischtes

Deutschland sichert seine Silvesterpartys ab wie noch nie

Berlin (dpa) Das schockierende Geschehen auf der Kölner Domplatte soll sich nicht wiederholen: Deutschland wird diesmal einen außergewöhnlichen Jahreswechsel erleben. Überall wird Sicherheit großgeschrieben.mehr...

Vermischtes

Viele Tote bei schwerer Explosion von Feuerwerk in Mexiko

Tultepec (dpa) Eine Reihe von Explosionen machen den Markt für Pyrotechnik nahe Mexiko-Stadt dem Erdboden gleich. 32 Menschen sterben, Dutzende werden verletzt. Ein Augenzeuge spricht von "25 Minuten Horror".mehr...

Vermischtes

Warnung alle Jahre wieder: Hände weg von illegalen Böllern

Berlin (dpa) Ohne Raketen und Knaller kommen viele Deutsche nicht ins neue Jahr. Zu Silvester lassen sie es krachen. Doch wenn illegales Feuerwerk gezündet wird, gibt es oft böse Überraschungen. Experten warnen.mehr...