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16 junge Männer wollen „Mister Germany 2018“ werden

Linstow. Mit Waschbrettbauch und im Anzug: In der Nähe von Rostock wird wieder Deutschlands schönster Mann gesucht. Diesmal treten 16 Männer aus zwölf Bundesländern an - darunter auch ein Winzer, zwei Polizisten und ein angehender Lehrer.

16 junge Männer wollen „Mister Germany 2018“ werden

Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist der Schönste im ganzen Land? Foto: Jens Büttner

Sie sind Kaufleute, Studenten und sogar Winzer. Jeder von ihnen hofft, an diesem Samstag wird in Linstow bei Rostock zum schönsten Mann Deutschlands gekürt zu werden.

Im Finale für den Titel „Mister Germany 2018“ konkurrieren 16 Männer aus zwölf Bundesländern, wie eine Sprecherin der Miss Germany Corporation (MGC Oldenburg) am Dienstag in Oldenburg sagte. Die durchgängig schlanken Finalisten haben sich unter mehr als 1000 Bewerbern in 16 Wahlen durchgesetzt und weilen in einem Vorbereitungscamp auf einer Insel.

Die Endrundenteilnehmer sind dieses Mal zwischen 19 und 29 Jahre alt und üben gerade 15 verschiedene Tätigkeiten aus. Mit Schleswig-Holstein, Hessen und Brandenburg haben drei Bundesländer zwar keinen Mann im Rennen. Dafür senden andere Länder mehr Manpower.

Mit 1,91 Metern ist der Dresdner Polizist Edison Hoti als „Mister Sachsen“ der Größte unter den Bewerbern. Kleinster ist mit 1,76 Metern der „Pharmazeut im Praktikum“, Tinh Tien Aluska. Der 27-Jährige kommt aus Hannover und wurde „Mister Norddeutschland“.

Der Jüngste in Linstow ist der 19 Jahre alte Immobilienkaufmann Paul Nitschke aus Magdeburg für Sachsen-Anhalt, der Älteste der Berliner Alexander Gerard Michel, der als Fremdsprachenkorrespondent für Spanisch und Englisch in der Hauptstadt tätig und 29 Jahre alt ist.

Bayern schickt mit „Mister Internet“ den Mediengestalter Rene Kout aus Lauingen und den Verwaltungsfachangestellten Marcel Halder aus Buchloe ins Rennen. Rheinland-Pfalz hat den 21 Jahre alten Winzer Andreas Luff als den „Schönsten aus Westdeutschland“ aufgeboten.

Ein weiterer Polizist kommt mit Pascal Unbehaun - auch 1,90 Meter groß - als „Mister Mitteldeutschland“ zum Zuge. Er kommt aus Erfurt. Das Ausrichterland Mecklenburg-Vorpommern wird vom 24-jährigen Rostocker Philipp Mindt, einem Lehrerstudenten, und „Mister Ostdeutschland“ Johannes Meyer aus Warnkenhagen bei Rostock vertreten. Meyer ist erst 20 Jahre alt, fährt Motocross und lernt Kraftfahrzeugschlosser. Hamburg schickt mit Jan Stühmer einen Personal Trainer.

Die Finalisten müssen sich traditionell in zwei Durchgängen im Anzug und mit freiem Oberkörper in Jeans dem Publikum und der Jury zeigen.

Im Vorjahr kam der schönste Mann Deutschlands in Dominik Bruntner aus Hochdorf bei Stuttgart (Baden-Württemberg), 2015 siegte Florian Molzahn aus Nordrhein-Westfalen. Bewerber für den „Mister-Titel“ dürfen - wie die „Miss-Bewerberinnen“ auch - keine Kinder haben.

Das hatte 2016 einen Kandidaten ins Stolpern gebracht. Den Veranstaltern fiel erst nach einer regionalen „Mister-Wahl“ auf, dass der Mann schon Vater war. Dann konnte der Zweitplatzierte in Linstow antreten, was den Veranstaltern aber Kritik einbrachte.

Ganz auf schöne Damen auf der Bühne müssen Besucher in Linstow nicht verzichten: Aus zahlreichen fotogenen Bewerberinnen wird auch eine „Miss Photogenic“ gewählt, die im Februar in Rust beim „Miss-Germany-Finale“ startet. Dem Sieger beim „Mister Germany Finale“ winken etliche Preise, darunter ein Hotelaufenthalt, Foto-Aufnahmen, auch ein Besuch beim „Miss-Germany-Finale“ sowie Einladungen zu Shows. 

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